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Justice League #10


In Heft Nummer 10 kommt es nun also zum Final der Geschichte "Zeitlos." Ich war wirklich gespannt, in welche Richtung sich die Justice League mit dieser Ausgabe entwickeln wird. Der Story-Arc wird einigermaßen sinnvoll zuende erzählt, wobei ich schrecklicherweise zugeben muss, dass ich bei der Justice League die Erwartungshaltung schon sehr runtergeschraubt habe. Im Großen und Ganzen sehen wir, wie die Liga gegeben Molly vorgeht, die sämtliche Energie der Zeitmaschinen aufgenommen hat und die Liga und andere Superwesen nun umbringen will. Superman (der mir an der Stelle mal wieder sehr overpowered vorkommt) hällt sie so lange in Schach, bis die restliche Liga auftaucht und Molly dingfest machen kann. In der zweiten Hefthälfte beginnt dann der Story-Arc "Endlos" in dem ganz nach "und täglich grüßt das Murmeltier" Manier die Green Lantern Jessica Cruz viele Tode sterben muss und die Liga der Ursache des Ganzen auf die Spur geht.

Fazit: Unterm Strich ein einigermaßen solides Heft, welches das Niveau der letzten Ausgabe beibehält. Jedoch fehlt mir irgendwie "das große Ganze," denn die Storys wirken bei Bryan Hitch immer sehr abgehackt und überstürzt. Weiterhin also ein Wackelkandidat, der wahrscheinlich in den nächsten Monaten aus dem Abo fliegen wird. Glücklicherweise wird die Liga nur noch während der Zeitlos Geschichte von Fernando Pasarin gezeichnet. Bei ihm sehen viele Figuren in den Gesichtszügen einfach gleich aus und Wonder Woman sieht aus wie ein Mann (die nebenbei auch noch eine hohe Ähnlichkeit mit Aquaman aufweist).

Justice League #10 (Zweite Meinung)

So, das war nun also die Storyline, die die Justice League für mich ein stückweit wieder rehabilitierte. Das Ende kam, gemessen an dem Aufriss, den Autor Bryan Hitch veranstaltete, recht abrupt und für viele Leser vermutlich unbefriedigend. Mir gefiel aber insbesondere, dass vieles offen blieb und Zusammenhänge mit älteren Arcs und Dingen, die wohl noch kommen werden erst einmal nur angedeutet wurden. Speziell die Infinity Corporation und deren Verbindung zur Liga bzw. einzelnen Mitgliedern wird wohl noch für unterhaltsamen Garn sorgen. So ist jedenfalls meine Erwartungshaltung. Die neue Story ist eine Variante von "Täglich grüßt das Murmeltier" und kommt an ihren Vorgänger noch nicht ran. Da hoffe ich noch auf den ein oder anderen erzählerischen Kniff, damit die Nummer interessanter wird. Gegenüber den beiden Vorgängerheften fällt dieses für mich leicht ab. Damit steht es aber noch immer deutlich über allem was vor "Zeitlos" kam.

 

Superman #10

In der neuen Ausgabe um den Mann aus Stahl wird die wahre Identität des menschlichen Clark Kent enthüllt. Zu Beginn sehen wir wieder einmal Oz, der durch sein Reich läuft und von den Gefangenen (unter anderen auch Red Robin) ausgelacht wird, da es wohl jemandem gelungen ist, aus seiner Zelle zu fliehen. Man kann es als Leser bereits erahnen, dass derjenige der ausgebrochen ist auch etwas mit Clark Kent zu tun haben könnte, der in Metropolis so viele Fragen aufwirft. Im Hause der Smiths wird eines Abends von Clark Kent ein Bilderalbum vor der Tür abgelegt. Nachdem Jon dieses aufhebt und Superman dem Besucher folgen will, verschwindet auf einmal Jon und das Haus in dem die Familie lebt. Im Anschluss statten die Smiths, auf der Suche nach Jon, Clark Kent in seiner Wohnung einen Besuch ab. Dort treffen Sie auf Clark und es wird ein Kampf zwischen den beiden Clarks ausgelöst, der die wahre Identität eines alten Widersachers Superman zu Tage fördert.

Fazit: Eine sehr starke Ausgabe, die mit der einen oder anderen Wendung ums Eck kommt, die ich so nicht vorhergesehen hatte. Die Zeichnungen sind sehr cartoonig, passen aber wunderbar zum Setting des Hefts. Die Auflösung um den menschlichen Clark war zwar sehr unvorhersehbar und überraschend, hat mich aber gleichzeitig auch minimal enttäuscht. Dennoch ein überzeugendes Heft, welches das Schicksal von Jon auch am Schluss noch offen lässt.

Batman #10

Nun ist es also endlich soweit und die deutschen Leser kommen in den Genuss des Crossovers zwischen dem Mitternachtsdetektiv und dem schnellsten Mann der Welt. Heft Nummer 10 beinhaltet damit die ersten zwei Kapitel der "The Button" Story. Zu Beginn sehen wir Batman wie er den Button, den er in seiner Bathöhle gefunden hat, untersucht. Als er jedoch den Button neben die Maske des Psycho-Piraten legt, reagieren diese beiden miteinander und Bruce bekommt eine Erscheinung zu Gesicht, die er nicht so einfach verdauen kann. Im Anschluss taucht der Reverse Flash Eobard Thawne auf und fängt an, Batman zu verprügeln. Als Barry Allen im dann zu Hilfe kommt, ist der Reverse Flash bereits außer Gefecht gesetzt. Zum Schluss machen sich dann Flash und Batman zusammen auf den Weg in die Vergangenheit und das Heft lässt uns mit einem sagenhaften Cliffhanger zurück.

Fazit:Wow, was für ein Crossover wird hier losgetreten. Viele Ereignisse aus dem One-Shot DC-Rebirth Special und dem Comic Flashpoint werden hier fortgesetzt. Die Geschichte wird durchaus aktionreich und sehr stimmungsvoll erzählt. Jason Fabok und Howard Porter tuen mit ihren überzeugenden Zeichnungen den Rest, um hier ein Crossover zu schaffen, das seines Gleichen sucht.

Batman - Detective Comics #10

Der aktuelle Comic um Batman und sein Team widmet sich den letzten beiden Kapiteln des Story-Arcs rund um die League of Shadwos. Wir sehen wie Cassandra Cain alias Orphan sich durch die Reihen der Assasinen kämpft um ihre Teammitglieder aus deren Gefangenschaft zu befreien. Nebenbei erfahren wir noch wie Cassandra, bevor sie sich auf den Weg zur Liga gemacht hat, von einer der Tänzerinnen aus dem Ballett besucht wird, das Cassandra immer beobachtet. Diese Tänzerin redet ihr Mut zu und man merkt sofort, dass die Chemie zwischen den beiden stimmt. Nachdem es Cassandra zum Ende des ersten US-Heftes gelingt ihre Freunde zu befreien, kommt es im zweiten Heft zum Showdown zwischen Cassandra und ihrer Mutter Lady Shiva. Die Geschichte wird zum Schluss mit einer doch etwas unerwarteten Wendung abgeschlossen.

Fazit: Wieder ein sehr guter Comic in dieser Serie, wobei die Nummer 10 nicht ganz an das Niveau der vorherigen Ausgabe anknüpfen kann. Die Interaktion zwischen Orphan und der Tänzerin war für mich wunderschön dargestellt. Das Ende hat mich hingegen, auch wenn es nicht sehr vorhersehbar war, doch etwas unbefriedigt zurückgelassen, da mir der Story-Arc schon sehr gefallen hat und ich mir für das Ende vielleicht etwas mehr erwartet hätte.

Suicide Squad #8

In Heft Nr. 8 wird nun endlich das überraschende Ende aus dem vorherigen Heft weitergeführt und der Story Arc "Die brennende Welt" findet damit ein Finale. In dieser ersten Hälfte des Heftes wird wieder einmal nicht mit Action und Splash-Pages gegeizt. Die Auflösung der ganzen "Wer hat Amanda Waller umgebracht" Geschichte fand ich ganz nett und war für mich nicht gerade vorhersehbar. In der zweiten Hälfte der Ausgabe mit dem Titel "Helden und Schurken" geht es dann um Amanda Waller, die mit Hilfe von Kryptonit den Gefangenen General Zod für ihre Task Force X gefügig machen will. Dieses Kryptonit will sie mit der Suicide Squad von keinem geringeren als Lex Luthor stehlen.

Fazit: Der Story-Arc um die Ermordung von Amanda Waller wurde für mich ziemlich sinnvoll und nachvollziehbar abgeschlossen und das Zusammentreffen zwischen Waller und Luthor war wirklich sehr stimmungsvoll inszeniert. Trotzdem sollte man als Leser nicht zu viel von der Story erwarten. Wer also (wie bei der Suicide Squad schon fast üblich) auf Popcorn Kino steht, bekommt hier wieder solide Unterhaltung geliefert.

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