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Batman Metal 1


Mit Batman Metal veröffentlich Panini in zwei Heften die Vorgeschichte zum großen Event, das aus der Feder von keinem geringeren als Scott Snyder stammt. Wir sehen unter anderem Hawkman in der Vergangenheit, der mit seinem Gefolge ein Raumschiff bergt, das ein Metal namens Nth beherbergt. In der Gegenwart wird uns Batman gezeigt, der mit Aquaman ein unterwasser liegendes Vorschungslabort evakuiert. Allem Anschein nach hat Batman mehrere dieser Stationen, da er im Anschluss Lucius Fox kontaktiert, mit der Bitte, als Ersatz ein neues Labor zu aktivieren. Außerdem fliegt Batman in die Arktis um in Supermans Festung der Einsamkeit eine ominöse Tür zu öffnen. Parallel dazu bricht Hal Jordan in die Bat-Höhle ein und trifft dort auf Duke Thomas. Zusammen begegnen die beiden einem von Batmans ältesten Widersacher.

Fazit: Das Heft teasert eine sehr große Story an, die durchaus Potenzial hat wahrhaft episch zu werden. Es wird ziemlich schnell zwischen den Szenen gewechselt und die Geschichte nimmt ganz schön Fahrt auf. Allerdings werden die Informationen hier noch relativ oberflächlich gehalten. Anzumerken ist, dass man vorher eventuell Superman Heft 11 lesen sollte, um nicht gespoilert zu werden was dort mit dem Mann aus Stahl passiert.

Superman 11

Die Nummer 11 von Superman beinhaltet dieses Mal sowohl ein Heft von Action Comics, als auch ein Heft der Superman-Serie. Die Geschichte geht da weiter, wo das vorherige Heft aufgehört hat. Mr. Mxyzptlk hat Jon in die 5. Dimension entführt und spielt mit Clark und Lois ein schreckliches Spiel. Er lässt die beiden ihren Sohn vergessen und man sieht zwei rote Energie-Kugeln, die Lois und Clark vor dem Rebirth Special darstellen. Nachdem eine Zusammenkunft der Energien stattgefunden hat, sehen wir Mr. Oz, der die Befürchtung hat, dass jemand nicht so begeistert von dieser Zusammenkunft sein wird. Ein Hinweis auf die Watchmen? Wir werden weiterhin im Dunkeln gelassen.


Fazit: Eine sehr gelungene Ausgabe von Superman! Die Geschichte geht auf wirklich hohem Niveau weiter und hier werden Story-Stränge zusammen geführt, die seit Beginn der Rebirth Saga aufgebaut wurden. Das Ende wirkte auf mich vielleicht etwas abrupt, jedoch nachvollziehbar. Ich bin aber richtig gespannt, was dieses Heft für Auswirkungen auf die Zukunft von Superman und das restliche DC-Universum haben wird. (siehe Beziehung zu Batman in Batman Metal)

Suicide Squad 9

Im ersten Teil des Heftes ist die Suicide Squad zusammen mit General Zod der Annihilation Brigade auf der Spur. General Zod hat nun eine Kryptonit Bombe im Kopf und rastet im Unterschlupf der Brigade völlig aus. Am Schluss hinterlässt die Suicide Squad nichts als Schutt und Trümmer. In der zweiten Hälfte eskaliert die Situation im General Zod. Dieser lässt sich von Waller nicht knechten und will ihr alles heimzahlen. Wer gedacht hat das der General in der ersten Hefthälfte ausgerastet ist, der wird sehen dass er hier noch mal ne Schippe drauf legt. Am Schluss wird dann was sehr Interessantes fürs nächste Heft angeteasert.


Fazit: "Und täglich (oder monatlich) grüßt das Murmeltier" kann man bei der Suicide Squad schon bald sagen. Das aktuelle Heft ist wieder pure Action. Wobei man aber auch wieder Abstriche bei der Story machen muss. Ich bleib aber weiterhin dran. Mich unterhält die Squad wirklich sehr gut und es macht richtig Spaß.

Justice League 11

Im aktuellen Justice League Heft wird im ersten US Heft, das zweite und letzte Kapitel von Story-Arc Endlos erzählt. Flash wurde durch die Begegnung mit einem Schurken in eine Zeitschleife geschickt und findet sich in der erst kürzlich vergangenen Vergangenheit wieder, in der die Justice League ein Alien bekämpft. Flash und Batman klinken sich aber aus und gehen der Zeitschliefe auf den Grund. Schnell finden die beiden den Weg zu einer Waffe, die in der Zukunft aus der Flash kommt, eine riesige Explosion ausgelöst hat. Im zweiten US Heft wird die Geschichte "Tausend kleine Dinge" erzählt. Hier befindet sich die Justice League zusammen mit Lois und Jon für ein Interview im Wachturm. Als jedoch die beiden Green Lanterns von einem Außeneinsatz zurückkehren, muss der Wachtturm unter Quarantäne gestellt werden.



Fazit: Diese Justice League Ausgabe hat mir richtig viel Spaß gemacht. Jedoch ist die JL Heft-Serie nach wie vor sehr auswechselbar und teilweise sogar belanglos. Irgendwie fühlt es sich an, als würde ein Oneshot an den nächsten gereiht werden. Jeder Gegner erzählt zwar irgendwas von wegen, dass die Erde in Großer Gefahr ist, leider verliert man doch langsam etwas das Interesse und die Geduld. Auch das ein weiteres Mal die neuen Green Lantern thematisiert werden ist mittlerweile etwas ermüdend. Aber wenn man diese Ausgabe für sich alleine sieht, weiß das Heft durchaus zu unterhalten.

Batman 11

Im elften Batman Heft geht es nun weiter mit dem "Der Button" Event. Die Ausgabe beinhaltet jeweils von Flash und Batman das US Heft Nummer 22. Es geht genau dort weiter, wo das vorherige Heft aufgehört hat. Wir sehen Thomas Wayne wie er sich nach den Ereignissen aus Flashpoint in seiner Bat-Höhle verschanzt, da Wonder Woman und Aquaman auf dem Weg zu ihm sind, um ihn zu töten. Genau in diesem Moment tauchen Batman und Flash auf. Die Zusammenkunft von Bruce und seinem Vater ist wunderschön geschrieben und sorgt mit Sicherheit für die eine oder andere Gänsehaut. Leider bleibt den beiden nur sehr wenig Zeit. Danach verfolgen die beiden den Reverse-Flash durch die Speedforce. Dieser ist weiterhin auf der Suche nach einer Erklärung dafür, was im DC-Rebirth Special passiert ist. Und zum Schluss entspringt noch ein alter Bekannter aus der Speedforce, der die eine oder andere Info für Batman und Flash hat.


Fazit: Ein toller Abschluss für dieses Crossover. Das Aufeinandertreffen der Waynes war wirklich der absolute Höhepunkt. Man spürt förmlich, wie die bisher unausgesprochenen Dinge den beiden auf dem Herzen brennen. Das Flash Heft war zwar sehr unterhaltsam, aber auch extrem kurzweilig. Unterm Strich ein richtig krasses Crossover, allerdings hätte ich mir jedoch ein wenig mehr Klarheit bezüglich des Rebirth Mysteriums gewünscht.

Detective Comics 11

Im ersten US Heft mit der Story "Spoilers Zorn" geht es um Spoiler, die sich vor ein paar Heften von Batman und seinem Team getrennt hat. Sie will beweisen, dass keine maskierten Superhelden nötig sind, um Verbrechen zu bekämpfen. Deswegen macht sie sich auf den Weg, um den finsteren Wrath zu bekämpfen, welcher Batman herausfordern will. Im zweiten Heft folgt nun das Kapitel 1 des neuen Story Bogens "Intelligenz." Wir sehen Lucas, Kate und Jean-Paul Bei einem Basketball-Spiel, bei dem plötzlich der kleine Nomoz, jemand aus Jean-Paul ehemaligen Orden, halb tot auftaucht. Dieser erzählt von einem neuen Azrael namens Ascalon. Während dessen will Bruce eine alte Bekannte treffen, zu der er nur Zugang hat, wenn er bei einem zwielichtigen Pokerspiel Teil nimmt.


Fazit: Ein super Heft wurde hier wieder abgeliefert. Das erste Heft, das von Spoiler handelt, war sehr cool inszeniert und die Story fand ich wirklich super. Im zweiten Heft fängt der neue Story-Arc extrem stark an. Die Protagonisten erst bei dem Basketball-Spiel zu sehen war sehr cool und die einstudierte Szene zwischen Clayface und Orphan war für mich schon fast ein Highlight. Bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es weiter geht.

Justice League 11

Die erst im Vorgängerheft begonnene Story "Endlos" macht ihrem Namen alles andere als Ehre und endet bereits nach dem zweiten US-Heft. Für den Flash geht es hier immer weiter zurück in die Vergangenheit. Gemeinsam mit Batman und dem Rest der Liga gelingt es ihm schließlich die mächtige Energiequelle zu kontrollieren, die die verheerende Explosion auslöste, die jene Ereignisse ingang setzte, in deren Folge Jessica Cruz starb.

Dies gelingt ihnen jedoch nur mit fremder Hilfe und der Unterstützer lässt eine ganze Reihe Andeutungen fallen, die dem gesamten Hitch-Run erneut so etwas wie einen roten Faden geben. Nicht, dass man als Kritiker des Autors diesem nochmal Abbitte leisten muss .

Gut gefiel mir an "Endlos" auch, dass Dinge, die scheinbar nichts miteinander zu tun hatten, zu einem runden Ganzen zusammengefügt wurden. Well done.

"Tausend kleine Dinge" ist dann ein unterhaltsamer Oneshot der Gastautorin Shea Fontana, der abseits der Hauptstory vor allem durch die Charakterzeichnung der beiden neuen Green Lanterns und deren Interaktion mit der Liga zu überzeugen weiß. Gleiches gilt für die Familienmomente mit Clark, Lois und Jon.


Fazit: Ein grundsolides Heft, das mir gut gefiel.