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CLOSE UP #6 MCC Comic Con Hannover 2017

Was macht der Geek am Sonntag!? Er geht zur „MCC Comic Con“ nach Hannover. Der letzte Besuch vor einem Jahr war jedoch schon von einem ausgeprägten Minimalismus gezeichnet. Damit meine ich auf der einen Seite den mangelnden Bezug zum Thema Comic, auf der anderen die wenigen Stände. Lediglich die tollen Cosplayer und Melissa Rauch konnten 2016 für ein Ausrufezeichen sorgen.

In diesem Jahr haben die Veranstalter noch einmal auf die Bremse getreten und den Comic-Anteil gekürzt. Die Verkleidungskünstler, die wirklich sehr schöne Kostüme anhatten, waren wieder der Lichtblick der Show. Die Stars in der Manege waren Daniela Ruah, Sean Maher und Summer Glau. Letztgenannte verdankt dank „Firefly“ und „Terminator: S. C. C.“ in Nerd-Kreisen Weltruhm.

Ein weiteres Manko war der mangelnde Informationsfluss. Der Besucher konnte sich vor Ort nicht über die bevorstehenden Events informieren. Lediglich kleine Aushänge, für Frischlinge nicht gerade gut einsehbar, zeigten das Programm. Beim letzten Mal verpasste ich daher Melissa Rauch auf der Hauptbühne, die auf den ersten Blick nämlich nicht einsehbar ist. Auf anderen Events werden die Zuschauer per Mikro darüber informiert, was in Kürze ansteht.

Obwohl mein Besuch auf einen Sonntag gefallen ist, hätte ich mir ein wenig mehr Besucher und Action gewünscht. Die Preise empfand ich auch als zu hoch: Am Pommesstand gab es eine größerer Tüte für den schmalen Kurs von 6,50 Euro, an dieser Stelle bitte nicht die Ironie überhören...

Weiterhin konnte der Geek natürlich noch anderweitig sein Geld ausgeben. Die Verkaufsstände waren zumindest in der Überzahl. Ein sehr günstiger Blu-ray-Händler hat es mir dabei angetan. „Ant-Man“ sollte zum Beispiel nur fünf Euro kosten! Bingo! Insgesamt habe ich für meine filmische Beute lediglich 90 Euro gezahlt. Wer allerdings Comics mit nach Hause nehmen wollte, hatte wenig Auswahl. Neben den Indi-Künstlern war nämlich nur ein Händler vor Ort und verkaufte gängige Kost. Mir fielen dann aber noch die älteren Ausgaben von „Die Spinne“ und „Die phantastischen vier“ ins Auge. Ich nahm sie für zu viel Geld mit. Egal, der Frust…

Aber irgendwie hat es trotzdem Spaß gemacht. Das lag an meiner netten Begleitung, an dem tollen Wetter, an dem Wiedersehen mit Totti und an der bezaubernden Summer Glau. Ein Blick auf die Uhr offenbarte sogar, dass wir insgesamt fünf Stunden auf der Messe waren. Was sich nach einer langen Zeit anhört, ist im Vergleich zu Erlangen oder München natürlich ein Witz.

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