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The Ranch

The Ranch

Komödie | mit Ashton Kutcher und Danny Masterson
Bewertung:★★★★

Die Serie „The Ranch“ ist ein Klassentreffen für viele Schauspieler der Serien „Die wilden 70er“ und „Two and a half Men“. In beiden Produktionen hat Ashton Kutcher mitgespielt und ohne es zu wissen vermute ich, dass er seinen Kollegen die Jobs besorgt hat. Auf den ersten Blick ist natürlich Danny Masterson gemeint, der Kutschers Serien-Bruder mimt. In „Die wilden 70er“ verkörperte er den coolen Steven Hyde. Die reizende Kitty Forman, alias Debra Jo Rupp, kommt so auch zu einigen Kurzautritten. Um den Bogen zu „Two and a half Men“ zu spannen: Jon Creyer und Conchata Ferell haben ebenfalls kleine Rollen in „The Ranch“ ergattern können. Nur die schöne Elisha Cuthbert, die Ihre Bekanntheit der Serie „24“ verdankt, fällt aus dem Raster. Der Cast kennt sich also mit überspitzten Komödien und Slapstick-Einlagen bestens aus.

Handlung

Vor 15 Jahren verließ Colt Bennett (Ashton Kutcher) die Ranch seines Vaters, weil er ein Profi Footballspieler wurde. Als seine Karriere zu Ende war, kann er nirgendwo hin und kehrt in den Schoß seiner speziellen Familie zurück. Er wird von seinem Bruder Jameson 'Rooster' (Danny Masterson) und Vater Beau (Sam Elliott) nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Das liegt daran, dass sie es ihm übel nehmen, dass er die beiden im Stich gelassen hat. Bei Beau fällt das aber nicht weiter ins Gewicht, denn er ist sowieso auf jeden und alles sauer. Er ist ein alter Griesgram.

Colt muss sich von nun an neu beweisen. Aber auch seine alte Liebe Abby (Elisha Cuthbert) spielt in seinem Leben weiterhin eine große Rolle. Doch die hat schon seit fünf Jahren einen Neuen an ihrer Seite. Daran hat der Hauptdarsteller sehr zu knabbern und flüchtet sich in eine Affäre mit Heather (Kelli Goss). Die Konstellationen bieten eine Menge Zündstoff und noch mehr Humor.

Trailer

Bewertung

Glaubt ihr mir, wenn ich sage, dass diese Serie eine ernsthafte Story hat!? Nein!? Hat sie aber! Neben den vielen Gags baut jede Folge aufeinander auf. Die Handlungsstränge sind sogar größer angelegt, als zum Beispiel in „The Big Bang Theory“ und gehen inhaltlich tiefer, greifen sogar sehr ernste Themen auf. Erwartet aber keine Drama-Serie, denn das ist „The Ranch“ auf jeden Fall nicht. Humor und Gags stehen nämlich deutlich im Fokus.

Der Witz funktioniert, weil er simpel aufgebaut ist. Vater Beau ist der alte Griesgram und schnauzt alle an, die beiden Brüder Colt und Rooster necken sich bis es nicht mehr geht und der ansonsten immer präsente raue Ton der Rancher trägt sein Übriges dazu bei, dass der Zuschauer etwas zum Schmunzeln hat. In der ersten Staffel (zum Zeitpunkt dieser Review erschienen drei Seasons) gibt es dabei deutlich mehr zu Lachen. Ab der zweiten Staffel tritt mehr Story auf den Plan, was sich selbstverständlich auf den Humor niederschlägt. Dennoch wird es nicht langweilig und das heimische Publikum wird gut unterhalten. Die Kulissen sind einfach aufgebaut, sehr primitiv sogar, sodass wir uns vollkommen auf die Dialoge konzentrieren können und die reißen das Ruder immer wieder rum.

Ashton Kutcher, Danny Masterson, Sam Elliott und Elisha Cuthbert machen ihren Job gut. Lediglich beim betrunken sein, gibt es noch ein paar Probleme. Das kann aber auch an der Übersetzung liegen, denn mir ist schon öfter bei US-Serien aufgefallen, dass die Amerikaner entweder nicht saufen können oder es der deutsche Synchronsprecher einfach nicht richtig drauf hat.

Fazit

„The Ranch“ ist eine positive Überraschung. Humor, Story und Darsteller sorgen dafür, dass der Zuschauer bestens unterhalten wird, man sollte aber auf überspitzten Humor stehen.

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