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The Killing Season 1 und 2

The Killing Season 1 und 2

Thriller | Mireille Enos, Joel Kinnaman
Trailer | Bewertung:★★★★

Warum eine Review nur über die erste und zweite Season schreiben und nicht gleich über die komplette Serie!? Ganz einfach, denn die ersten zwei Staffeln berichten von dem gleichen Mordfall. Eine Jugendliche wird umgebracht und die zwei Ermittler Sarah Linden und Stephen Holder geben alles, um dieses Verbrechen aufzuklären. Dabei stoßen sie auf unerwartete Widerstände. Ab der dritten Season bricht die Handlung jedoch nicht komplett ab, aber es geht vordergründig um einen anderen Fall, der sich thematisch mit der Vergangenheit von Linden beschäftigt. Der Online-Streaming-Dienst Netflix hat „The Killing“ bereits im Jahr 2011 produziert und dank der abwechslungsreichen und spannenden Story wurde aus dem Projekt eine tolle Serie.

Handlung

Rosie ist eine junge Frau, sie möchte die Welt sehen. Doch eines Tages wird sie umgebracht. Ihre Leiche findet die Polizei in einem Auto, das in einem See versenkt wurde. Die Cops Sarah Linden und Stephen Holder versuchen den Fall zu lösen. Zunächst fällt der Verdacht auf den Lehrer von Rosie. Doch war es wirklich?

Erschwerend kommt hinzu, dass die beiden Polizisten noch nicht zusammengearbeitet haben und sich erst einmal aufeinander einschießen müssen. Das ist schwieriger als gedacht, beide haben ihre Vergangenheit. Sarah möchte eigentlich die Polizei verlassen und ihren Verlobten heiraten, doch ihr Vorgesetzter lässt sie nicht gehen und bittet sie, den Neuen einzuarbeiten. Beide stoßen auf immer mehr Widerstände, doch sie lassen nicht locker.

Bewertung

„The Killing“ hat sich ein neues Konzept ausgedacht. Der Sender Netflix bringt nämlich in seiner Crime-Serie nicht einen Fall nach dem anderen, ganz nach dem „Monster of the Week Stil“, sondern ein Mord zieht sich über die Episoden. Das wird sogar so gekonnt in die Länge gezogen, dass der erste Fall ganze zwei Season für die Lösung benötigt. Diese wirkt aufgrund der vielen Ereignisse sehr deftig. Der Zuschauer hat sich vollkommen auf das Opfer Rosie eingelassen und kann das Ende gar nicht fassen.

Bis es zum Finale kommt, wird das Publikum durch einen Irrgarten von falschen Spuren geführt. Bei vielen Verdächtigen ist man sich eigentlich sehr sicher, dass nur dieser (oder diese) es sein kann. Der Plot bestraft unsere Leichtgläubigkeit aber immer wieder. Dadurch entsteht eine spürbare Grundspannung, die alleine durch das Klima, der Himmel ist grau und es regnet häufig, einen düsteren Touch erhält.

Die vielen Nebenschauplätze, wie der Wahlkampf eines hoffnungsvollen Politikers, das Privatleben von Sarah, die Vergangenheit von Stephen und die scheinbar korrupte Polizei, sorgen für reichlich Abwechslung. Dass meine Aufzählung nicht abgeschlossen ist, dürfte nicht überraschen, aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel spoilern. Es sei nur kurz angemerkt, dass es noch viel mehr gibt, als „nur“ einen Mordfall an einer jungen Dame.

Dass die Charaktere allesamt Tiefgang haben und dieser immer wieder in den Fokus gerückt wird, ist eine weitere Stärke von „The Killing“. Nicht nur die beiden Ermittler werden gezeigt, sondern insbesondere die Familie Larsen. Einen weiteren großen Anteil hat der Stadtrat Darren Richmond , dessen Wunsch Bürgermeister zu werden, ebenfalls ein elementarer Baustein der Story ist. Kurz gesagt: die Schauspieler können ihre Rollen gut umsetzen. Mireille Enos muss ich noch einmal besonders hervorheben, denn sie spielt eine ruhige Polizistin, die immer mehr Probleme bekommt. Die Suche nach der Lösung wird für sie wie eine Sucht, der alles untergeordnet wird.

Fazit

„The Killing“ präsentiert sich sehr facettenreich. Es ist mehr als „nur“ eine weitere Crime-Serie. Die ersten zwei Staffeln schockieren, lassen unsere Köpfe schütteln und fesseln uns vor dem Fernseher.

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