Marvel
Register
GENERATIONS 1 (VON 2): TREFFEN DER GENERATIONEN

GENERATIONS 1 (VON 2): TREFFEN DER GENERATIONEN

Comic - Marvel | Greg Pak, Tom Taylor, Cullen Bunn u.a.
Bewertung: ★★★★★

In dieser Review sind ein paar Spoiler enthalten. Diese umfassen das letzte Megaevent „Secret Empire“. Wenn Ihr also noch nicht die aktuelle Heftreihe gelesen habt, dann macht einen weiten Bogen um diese Zeilen.

Das Verlagshaus der kreativen Ideen, welches auf den Namen Marvel hört, ist schon seit einiger Zeit in der Moderne angekommen. Es gibt einen weiblichen Thor, eine muslimische Heldin und eine stählerne Frau in roter Rüstung. Was will die Gleichstellungsbeauftragte da noch groß sagen? Andere Betriebe können sich ein Beispiel nehmen. In „Generations“ treffen nun die Frischlinge, die neuen Ikonen, auf die alten Kolosse, was für einigen Trubel sorgt.

Handlung

Der fleischgewordene kosmische Würfel Kobik schickt die neuen Helden zum Ende des „Secret Empire“ auf eine Reise in eine zeitlose Dimension. Zumindest glaube ich, dass man den Ort der Handlung, wobei es mehrere gibt, so nennen kann. Panini drückt das so aus: „Zwischen Zeit und Raum liegt der Vanishing Point.“ Welchen Worten ihr nun folgt, bleibt Euch überlassen.

In diesem Kosmos reifen die frischen Früchte heran und bekommen alte Werte und Traditionen mit an die Hand. In wieweit diese in den nächsten Ausgaben zum Tragen kommen, bleibt abzuwarten.

In den Storys: 

  • Generations: Unworthy Hawkeye & Mighty Thor
  • Phoenix & Jean Grey
  • Banner Hulk & Totally Awesome Hulk
  • Wolverine & All-New Wolverine
  • Hawkeye & Hawkeye
treten, wie Ihr sicherlich schon an den Titeln bemerkt habt, Hulk, Thor, Jean Grey, Wolverine und Hawkeye auf. Und das quasi im Doppelpack.

Bewertung

Zwischen normaler Kost und Knallergeschichte ist alles dabei. Wobei jeder seinen eignen Maßstab festlegt. Mein Favorit Wolverine bekommt zum Beispiel ein „sehr gut“ von mir. Wobei die Thors lediglich ein „durchschnittlich“ verliehen bekommen. Nicht, dass ich die nordischen Götter nicht mag, aber wirklich etwas Neues erfährt der Leser nicht. Auch die Schlacht ist doch arg normal. Lediglich der Humor kann bei dem Sohn Odins und Jane Foster überzeugen.

Und um gleich mal die drei Sterne zu erklären: Neben den inhaltlichen Schwankungen hat mir der optische Look nicht gefallen. Der Comic hat eine gewichtige Bedeutung und entsprechend hätten die Zeichnungen sein sollen. Nein, sie haben mir nicht gefallen. Mit anderen Worten: Ich bin zutiefst enttäuscht.

Für Licht sorgen „Phoenix & Jean Grey“ und „Wolverine & All-New Wolverine“. Die Storys haben mir am meisten zugesagt, da sie mehr in die Tiefe gehen. In „Hawkeye & Hawkeye“ wird zwar auch endloslang gesprochen, jedoch haben mich die zwei Bogenschützen nicht so sehr gepackt. Lag vielleicht auch an der konstruierten Ausgangslage auf der Insel.

Fazit

„GENERATIONS 1 (VON 2): TREFFEN DER GENERATIONEN“ ist wichtig für den Marvel-Kosmos. Mich haben allerdings nicht alle Kurzgeschichten vom Hocker gerissen und die Panels haben eine zu geringe Schlagkraft.