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Ausgezeichnete Morde

Ausgezeichnete Morde

Horror | von Teresa Pütz
Bewertung: ★★★★★

„Ausgezeichnete Morde“ ist eine Zusammenstellung von elf Kurzgeschichten aus den Genre Krimi und Thriller, die aus der Feder von verschiedensten Autoren stammen. Herausgegeben wurde das Buch von Teresa Pütz. Ganz oben auf der Liste steht im Übrigen Sebastian Fitzek, mein Lieblingsschriftsteller. Da kann das Buch eigentlich nur gut werden…

Autoren

Sebastian Fitzek, Val McDermid, Friedrich Ani, Judith W. Taschler, Mechtild Borrmann, Nina George, Tatjana Kruse, Judith Merchant, Wolfram Fleischhauer, Thomas Kastura und Harald Gilbers.

Bewertung

Die elf Autoren, die passenderweise auf dem Buchcover durchgestrichen sind, haben jeweils eine Kurzgeschichte verfasst. Nur Nina George fällt aus der Reihe, denn sie hat gleich zwei Storys geschrieben. Der Aufbau ist dabei klar umrissen. Nach der einzelnen Morderzählung gibt es eine kleine Information zum Autor. Da darf natürlich ein wenig Werbung nicht fehlen und so darf jeder auf seine Werke hinweisen. Was ich an dieser Stelle so süffisant als Werbemaßnahme benannt habe, dient natürlich dem Informationsfluss über den Schriftsteller, falls der Leser ihn und seine Bücher nicht kennt. Am Ende befindet sich noch eine Auflistung (mit Erklärung) von wichtigen Krimi- und Thriller-Auszeichnungen.

Der Name Sebastian Fitzek zieht mich magisch an, was ich anfangs schon erwähnt habe. Es war für mich daher überhaupt keine Frage, ob ich das Buch lese oder nicht. Obwohl ich die anderen Autoren nicht kannte, schreckte mich diese Tatsache überhaupt nicht ab. Alleine, das er dabei ist, reicht vollkommen aus. Vielleicht schreiben die anderen Schreiberlinge ebenfalls gut und ich entdecke einen für mich. Dafür ist Werbung auch gedacht. Doch weit gefehlt! Denn wirklich gut fand ich nur die Geschichten von Fitzek „In einer kleinen Stadt“ und „Das Spiel ihres Lebens“ von Nina George. Der Rest reihte sich irgendwo zwischen okay und langweilig ein. An der Abwechslung lag es nicht, denn auch wenn alle etwas mit dem Thema Mord zu tun hatten, waren sie unterschiedlich konzipiert. Der „Heftig-Effekt“ setzte nur nach der Kurzgeschichte von Fitzek ein.

Fazit

„Ausgezeichnete Morde“ hat eine gute Idee gehabt, aber leider konnten nur zwei Autoren überzeugen. Neben deren Geschichten ist schon die Werbung das einzige Highlight über das ich berichten kann.

Autor: Anja