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Humanoid - Der letzte Kampf der Menschheit

Humanoid - Der letzte Kampf der Menschheit

Science-Fiction | mit Paul Sidhu, Branden Coles
Bewertung:★★★★★

"Humanoid - Der letzte Kampf der Menschheit" ist ein Film mit großen Science-Fiction-Ideen, aber einem sichtlich schmalen Budget. Wer über teils mittelmäßige Effekte und einige bescheidene Schauspiel-Leistungen hinwegsehen kann, bekommt einen kleinen, aber nichtsdestotrotz interessanten Endzeit-Film mit Anleihen an "Blade Runner" und andere Geschichten von Autor Philip K. Dick.

Handlung

Das Jahr 2307 - an der Erdoberfläche herrscht eine neue Eiszeit. Für die gefährlichen Arbeiten in dieser Eiswüste wurden Humanoide geschaffen. Doch als die Humanoiden sich gegen ihre Erschaffer wenden, wird eine Spezialeinheit entsandt, um den Anführer der Rebellion zur Strecke zu bringen. Für den Anführer Bishop ist jedoch persönlich...

Trailer

Bewertung

Obwohl wir dieses Jahr mit "Alien: Covenant" und "Blade Runner 2049" gleich zwei Science-Fiction-Filme mit hohem Budget bekommen, sieht man fühlt sich das Genre mit Ausnahme von Marvels "Guardians of the Galaxy" doch recht stiefmütterlich behandelt an, also zumindest im Kino. Aber im Heimkino oder via VoD bekommt man immer mal wieder kleine, aber sehr sehenswerte Filme präsentiert. In den letzten Jahren fanden z.B. "Primer" oder "The Discovery" so ihr Publikum.

Bei "Humanoid" (von Regisseur Joey Curtis) handelt es sich eben um so einen Direct-to-DVD Titel. Doch auch wenn diese Klassifikation bei manchen dafür sorgt, dass der Film direkt ins Hinterstübchen wandert, weil es böse Erinnerung an billige Trash-Titel wachruft, so möchte ich direkt vorweg sagen, dass man den Film definitiv nicht mit dem Werk von Studios wie The Asylum in einen Topf werfen sollte, nur weil sie das gleiche Vertriebsmodell nutzen.

Hier ist bereits nach dem Intro klar, dass wir es mit einem deutlich ambitionierteren Werk zu tun haben - auch wenn die Optik manchmal so einige Wünsche offen lässt. Auch wenn mir keine direkten Zahlen vorliegen ist klar, dass man es hier auf keinen Fall mit einem hoch-budgetierten Film zu tun hat, weshalb es allerdings auch des Öfteren überrascht, wie wertig manche Einstellungen dann doch aussehen.

Die Story erinnert stark an die Geschichten von Sci-Fi-Autoren wie Philip K. Dick und im speziellen Geschichten wie "Variante Zwei" bzw. die filmische Umsetzung eben dieser Story - "Screamers" (aus dem Jahr 1995). Letztlich sind es nur die Charaktere, die sich wohl anfühlen sollten, wie die Marines aus "Aliens", die einen aus der Handlung heraus nehmen, wobei dies glücklicherweise nur einige Male passiert. Lediglich der Protagonist Bishop, gespielt von Co-Autor Paul Sidhu, hört sich im O-Ton etwas zu gewollt cool an.

Wer sich also auf eine interessante Geschichte mit netten Science-Fiction-Ideen einlassen und über eine Optik hinwegsehen kann, die nicht gerade auf Blockbuster-Standard ist, für den wird "Humanoid" eine positive Film-Erfahrung parat haben. Wie gesagt, nur eben keine großen Erwartungen haben.

Fazit

Mit "Humanoid" bekommt der Zuschauer einen soliden Sci-Fi-Streifen mit zurückgeschraubtem Maßstab präsentiert. Auch wenn man sich optisch sicherlich nicht auf Blockbuster-Niveau bewegt, serviert man dem Zuschauer dennoch einen handwerklich ordentliches Werk mit fesselnden Ideen.

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