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Ant-Man and the Wasp

Ant-Man and the Wasp

Filme - Marvel-Filme | mit: Paul Rudd, Evangeline Lilly, Evangeline Lilly
Bewertung: ★★★★

Paul Rudd ist eher bekannt aus romantischen Komödien. Seinen ersten großen Durchbruch hatte er 1995 mit dem Film “Clueless – Was sonst!”. Dass er nicht nur charmant und witzig ist, hat er schon vor drei Jahren bewiesen. Als Ant-Man hat er das Pantheon der Superhelden betreten. Drei Jahre später bekommt er in der Fortsetzung “Ant-Man and The Wasp” eine Partnerin.

Handlung

Während Hope Van Dyne im ersten Ant-Man-Film lediglich die Trainerin slash Geliebte von Scott Lang war, gehört sie jetzt zum Team. Mit eigenem Anzug und mit ihrem eigenen Superhelden-Namen: Wasp.
Doch nach den Ereingnissen in Captain America: Civil War ist das Verhältnis zwischen Scott, Hope und Hank Pym, dem geniale Erfinder des Ant-Man-Anzugs, etwas eisig. Sie mussten fliehen, weil Scott als Ant-Man gekämpft hat und dann geschnappt wurde. Aber vor allem, dass Scott ganz alleine gekämpft hat, treibt einen Keil zwischen ihn und Hope. Aber viel Zeit bleibt ihnen nicht, um ihre Beziehung zu überdenken. Denn Ghost, eine mysteriöse Frau, die durch Wände gehen kann, hat es auf Hanks Labor abgesehen. Zusammen müssen sie nun versuchen, Ghost aufzuhalten.

Trailer

Bewertung

Schon einmal vorweg: Ant-Man and the Wasp ist ein würdiger Nachfolger. Im ersten Ant-Man hat der Regisseur viel mit Perspektive, mit visuellen Gags und mit dem Wechsel zwischen der großen Welt und dem kleinen Ant-Mant gearbeitet. Das wird im zweiten Teil nochmal auf die Spitze getrieben. Denn Ant-Man kann nicht nur klein werden, sondern auch riesig. Aber sein neuer Anzug hat noch ein paar Probleme. Deswegen hat Scott auf einmal die Größe von einem Kind. Von kleinen Hot-Wheels, die zu fahrtüchtigen Autos über riesige Gebäude, die zur Größe von nem Koffer geschrumpft werden – Regisseur Peyton Reed nutzt alle Möglichkeiten, um den Zuschauer visuell zu unterhalten und auch zu überraschen. Der Film lebt aber hauptsächlich von den tollen Schauspielern. Paul Rudd, Evangeline Lilly und Michael Douglas sind ein eingespieltes Team. Man sieht sie gerne in den Rollen von Scott, Hope und Hank. Aber auch die anderen Schauspieler sind sehr überzeugend. Vor allem Michael Penha als Luis macht wieder richtig Spaß. Denn auch in diesem Ant-Man-Film redet er sich in Rage und hält einen Monolog der Extraklasse!
Was ein bisschen stört ist der Bösewicht, bzw. Die Bösewichtin. Zwar versteht man ihre Beweggründe, aber es wäre mal nett wenn nicht jeder Bösewicht im Marvel-Universum eine missverstandene Person wäre. Das verwascht ein bisschen moralische Vorstellungen von Gut und Böse. Klar sollte man die Welt nicht in Schwarz/Weiß unterteilen. Aber wenn Loki im ersten Avengers-Film die Welt knechten will, aber im nächsten Film wieder der Gute ist, gibt es bald keine Antagonisten mehr, sondern nur verwaschene Kopien der Protagonisten. Und so ist es auch ein bisschen mit der Figur von Ghost der Fall.
Aber vor allem stört der schwache 3D-Effekt. Denn außer an manchen ausgewählten Stellen haben die 3D-Effekte überhaupt kein Mehrwert. Ansonsten wirkt der unnötig und störend. Denn er unterstreicht an vielen Stellen etwas, was viele Marvel-Filme verbindet: Die nicht allzu ausgereiften CGI-Effekte. Die sieht man vor allem, wenn The Wasp kämpft. Sie wirkt sehr oft wie eine reingeschnittene Videospielfigur.

Fazit

Trotz dieser kleinen Schwächen ist Ant-Man and the Wasp ein würdiges Sequel und passt wunderbar in das Marvel-Kanon. Der Humor passt ganz gut zu den anderen Filmen und auch zum Vorgängerfilm. Für Fans des Marvel Cinematic Universe ist der Film wirklich ein Muss. Leute, die nichts mit dem Marvel-Franchise anfangen können, für die ist Ant-Man And The Wasp eher nichts.