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Midnight Sun - Alles für dich

Midnight Sun - Alles für dich

Filme - Liebesfilm | mit: Bella Thorne (Darsteller), Patrick Schwarzenegger (Darsteller), Scott Speer (Regisseur)
Bewertung:★★★★

Seit dem Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ haben Jugendlovefilme mit schrecklichen Krankheiten Hochkonjunktur. „Midnight Sun – Alles für Dich“ schlägt in di gleiche Kerbe wie „Nur mit Dir“ oder „Du neben mir“. Das Remake des japanischen Films „Taiyô no uta“ aus dem Jahr 2006 punktet durch seine zwei Hauptdarsteller Katie (Bella Thorne) und Charlie (Patrick Schwarzenegger) und kommt mit einer klischeehaften Story daher, die sich dank des Endes von durchschnittlichen Produktionen abhebt und mit der Note „gut“ abschneidet.

Handlung

Die 17-jährige Katie (Bella Thorne) ist eine leidenschaftliche Musikerin und schreibt für ihr Leben gern eigene Songs, die sie dann selbstverständlich auch selbst singt. Doch Katie leidet unter Xeroderma pigmentosum (XP). Sie kann daher nicht in die Sonne gehen, sonst würde sie sterben. Die seltene Genkrankheit ist die Ursache dafür, dass sie ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen muss. Tagsüber schläft sie, während sie in den Nacht wach ist. Ihre Fenster haben eine besondere UV-Schutzbeschichtung und ihr lieber Vater achtet darauf, dass sie immer zu Hause ist, wenn die Sonne aufgeht. Eines Tages lernt sie Charlie (Patrick Schwarzenegger) kennen. Also so richtig kennen, denn sie sieht den Schulschönling jeden Tag an ihrem Fenster vorbeifahren und sie verknallt sich in ihn. Um so mehr freut sie sich, als es dann doch mit ihnen klappt. Doch ihre Krankheit liegt wie ein dunkler Schleier über ihrer Liebe…

Trailer

Bewertung

Das große Aushängeschild sind die beiden Darsteller Patrick Schwarzenegger und Bella Thorne. Die Chemie zwischen den beiden stimmt und der Zuschauer nimmt ihnen ihre Liebe ab und fühlt förmlich ihr Glück mit. Dabei fällt es auch nicht weiter ins Gewicht, dass Schwarzenegger an der einen oder anderen Stelle ein wenig roboterhaft wirkt. Diese kleinen Schnitzer verzeiht man gerne bei dieser Romanze.

Die Story plätschert eher vor sich hin. Im Zuge der „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ Genre-Streifen kennt man sich mittlerweile in der Dramaturgie aus. Was genannten Vorreiter aber von anderen Produktionen unterscheidet, dass verbindet ihn aber auch mit „Midnight Sun“. Auf was ich damit anspiele, ist das Ende und das verrate ich natürlich nicht. Die Wendung macht aus dem Film einen vier Sterne Vertreter seiner Sorte.

Die Krankheit an sich rückt mit „Midnight Sun“ natürlich in den Fokus. Ja, das hat ein Movie über eine Krankheit nun mal so an sich. Trotz des Fokus auf XP erfährt das Publikum nur Oberflächliches. Ich für meinen Teil hätte mir mehr Tiefgang gewünscht, insbesondere daher, weil sie so unbekannt ist.

Fazit

„Midnight Sun“ hat zwei zuckersüße Darsteller, die jeden Candyshop in den Schatten stellen. Die Handlung kommt sehr klischeehaft daher, wird aber durch ein gutes Ende gerettet und letztendlich gibt es ein „gut“ von mir.