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The Void

The Void

Horror | mit Aaron Poole, Natalie Brown
Bewertung:★★★★

"The Void" präsentiert nicht nur haarsträubende praktische Monster-Effekte, sondern versteht sich auch sehr gut darin eine unheimliche Atmosphäre aufzubauen, die man überaus positiv mit dem Werk von John Carpenter vergleichen kann. Feine Genre-Kost!

Handlung

Kurz nachdem Polizist Daniel Carter einen offensichtlich verletzten Fremden aufgelesen und in ein unterbesetztes Krankenhaus gebracht hat, beginnt für die Leute im Gebäude eine Nacht des Schreckens. Vermummte Kultisten, seltsame Vorkommnisse und eine Vielzahl an unheimlichen Kreaturen sind allerdings erst der Anfang des Grauens...

Trailer

Bewertung

Wenn mich das filmische Gesamtwerk eines Regisseurs über die Jahre begleitet hat, dann ist es das von John Carpenter. Seine Filme - größtenteils im Horror- oder Sci-Fi-Genre angesiedelt - sind für mich wichtige Stationen meiner Leidenschaft zum Film gewesen und gehören auch heute noch zu den Filmen, die ich am häufigsten zum wiederholten Male anschaue. Mit Klassikern wie "Das Ding aus einer anderen Welt" oder "Halloween" brachte er uns zeitlose Werke, die auch heute noch schocken und inspirieren.

Jeremy Gillespie und Steven Kostanski, die Regisseure von "The Void", wurden sicherlich ebenfalls von diesen Meilensteinen inspiriert, denn ihr Film zitiert nicht nur ein Werk des alten Großmeisters. So erinnert das belagerte Krankenhaus an die Polizeistation aus "Anschlag bei Nacht", die eigenartigen Kreaturen sind klare Anleihen an "Das Ding aus einer anderen Welt", während der Kult und die Ereignisse im späteren Verlauf des Films doch sehr starke Verbindungen zu "Die Fürsten der Dunkelheit" aufweisen.

Doch "The Void" ist keinesfalls nur ein billiger Abklatsch, sondern eher als cinematischer Liebesbrief zu verstehen, denn auch wenn es Momente gibt, in denen man das Gefühl hat, dass die Hommage zuerst da war und dann der Film folgte, entwickelt man dennoch ein Eigenständigkeit, die "The Void" gut zu Gesicht steht. Das größte Problem ist, dass man im Vergleich zu John Carpenter, hier kaum erinnerungswürdige Charaktere präsentiert. Es gibt leider keinen Snake Plissken und keinen MacReady, was sicherlich auch an den eher unbekannten Darstellern liegt, die aber dennoch eine gute Figur machen.

Atmosphärisch kann man Gillespie und Kostanski jedoch keine Vorwürfe machen. "The Void" ist intensiv und bedrohlich, was natürlich auch zu großen Teilen an den unheimlich beeindruckenden praktischen Spezialeffekten liegt, die für die verschiedenen Kreaturen genutzt werden, die man im Laufe des Films zu Gesicht bekommen. Allerdings wissen die Regisseure auch genau wann und wie viel sie von den einzelnen Monstern zeigen sollen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Kein Wunder, können die Beiden doch auf ihre Erfahrung zurückgreifen, die sie an Filmen wie "Crimson Peak" oder Serien wie "Hannibal" gemacht haben.

Fazit

"The Void" ist für alle die einen Blick wert, die seit Jahren darauf hoffen, dass John Carpenter nochmal einen Film inszeniert. Die Regisseure Jeremy Gillespie und Steven Kostanski kommen dem sehr nahe, wie ein neues Werk des alten Meisters ausgesehen hätte. Spannend inszeniert und mit erschreckenden Spezialeffekten, ist "The Void" alles das, was man sich als Fan sehnlichst ins Genre zurückwünscht - auch wenn es dem Film manchmal etwas an Eigenständigkeit mangelt.

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