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The Good Neighbor

The Good Neighbor

Filme - Drama | mit: Logan Miller, Keir Gilchrist, James Caan
Bewertung: ★★★★★

„The Good Neighbor“ ist eine Mischung aus „Habe ich schon gesehen“ und einem durchschnittlichen Thriller. Doch aufgepasst! Das Ende haut Euch aus den Socken! Meine Gänsehaut legte sich erst Tage später… Ich lehne mich mal nicht weit aus dem Fenster und sage, dass es das beste Finale des Jahres 2017 ist. Wow! Sehr beeindruckend!

Handlung

Ethan (Logan Miller) und sein bester Freund Sean (Keir Gilchrist) haben von einem Experiment in England gehört. In diesem wurde getestet, wie sich durch zufällige Begegnungen im Alltag die Wahrnehmung eines Menschen verändert kann. Dies wollen sie an ihrem Nachbarn Harold Grainey (James Caan) testen. Sie haben dabei keine Skrupel, den James lebt alleine, trinkt viel, hat angeblich seine Frau geschlagen und hat die Polizei auf die Nachbarn gehetzt, wenn sie sein Grundstück betreten haben. Er ist das perfekte „Opfer“ für ihr Vorhaben. Um den Fortschritt zu überwachen, installieren sie im Haus Kameras. Als sie die ersten Dinge in dem Leben des alten Mannes ändern, wie zum Beispiel das Licht zum flackern zu bringen, beobachten sie sein Verhalten. Zunächst bestätigt sich der Eindruck vom griesgrämigen alten Mann, doch dann verschwindet dieser über Nacht in seinem Keller. In diesem sind allerdings keine Kameras montiert. Was versteckt Harold in seinem Untergeschoss vor der Öffentlichkeit?

Trailer

Bewertung

Wer beim Lesen der Handlung Erinnerungen an den Film „Disturbia“ bekommt, der ist zunächst nicht auf dem Holzweg. Der alte Nachbar von nebenan hat schließlich seine Frau geschlagen und scheint neben seinem dunklen Geheimnis im Keller auch sonst ein unheimlicher Zeitgenosse zu sein. Die Frage, was er den nun versteckt, treibt die Handlung voran. Die Jungs rücken dabei aber auch von ihren Vorgaben ab, denn sie wollten eigentlich nicht eingreifen, damit sie das Ergebnis ihrer Dokumentation nicht verfälschen. Die Ereignisse lassen Ethan jedoch keine Ruhe.

Obwohl die Handlung immer kleine Reizpunkte setzt, wie zum Beispiel der Disput zwischen Ethan und Sean, wird der Zuschauer das Gefühl nicht los, dass man den Film schon einmal gesehen hat. „The Good Neighbor“ scheint ein normaler Genre-Streifen zu sein. Einzelne Passagen lassen uns aufwecken, doch insgesamt ist alles ein wenig flau. Jedoch besteht grundsätzlich eine Art Grundspannung, weil man ja auch wissen möchte, wie es ausgeht und genau diese Tatsache hält den Film am Leben.

Doch dann - ihr werdet auf jeden Fall für die Warterei entlohnt werden - kommt das Ende und dieses wird für alles entschädigen! Jeder Baustein erhält auf einmal Sinn und das Puzzle setzt sich nahtlos zusammen. Und… wow! Ihr werdet eine Gänsehaut bekommen und geschockt sein. Absolut geiles Finale! Und mehr kann man auch gar nicht über „The Good Neighbor“ schreiben. Die Schauspieler, um mal einen weiteren Punkt herauszupicken, haben einen soliden Job gemacht. Sie waren nicht schlecht, fielen aber auch nicht sonderlich auf.

Fazit

„The Good Neighbor“ ist ein Film, der sich vollkommen auf sein Finale konzentriert und mit dieser Taktik als Sieger vom Platz geht. Geil!