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Jumanji: Willkommen im Dschungel

Jumanji: Willkommen im Dschungel

Filme - Abenteuer | mit: Dwayne Johnson, Jack Black, Kevin Hart und Karen Gillan
Bewertung: ★★★★

Als das Original von „Jumanji“ im Jahr 1995 auf der Kinoleinwand erstrahlte, hießen die Schauspieler noch Joe Johnston mit Robin Williams und Kirsten Dunst. Ersetzt wurden sie durch Dwayne Johnson, Jack Black, Kevin Hart und Karen Gillan. Was ist noch neu? Alles verrate ich natürlich nicht, nur die Tatsache, dass es nun kein Brettspiel mehr gibt, sondern ein Videospiel. Lustige Sache, da sich die Jugend von heute nicht mehr für Holzspiele interessiert.So hat sich „Jumanji“ quasi über Nacht neu erfunden.

Handlung

Spencer, Anthony Johnson und weitere Schüler müssen für unterschiedliche Fehlverhalten nachsitzen. Sie werden dazu verdonnert einen alten Kellerraum aufzuräumen. Dort finden sie ein altes Videogame mit dazugehöriger Konsole. Natürlich ist spielen besser als aufräumen und so probieren sie das altertümliche Ungetüm aus. Kurze Zeit später finden sich die Schüler im Dschungel wieder und müssen dort eine Aufgabe erledigen. Erst wenn die gefährliche Aufgabe erledigt ist, kommen sie wieder nach Hause. Doch sie sehen nicht mehr so aus wie noch vor kurzem, denn sie haben die Gestalten von ihren Charakteren angenommen.

Trailer

Bewertung

Ja! Was für eine Fortsetzung! Ich freue mich aus tiefster Überzeugung, denn diese Fortsetzung hat richtig Spaß gemacht. Vor allem, weil sich „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ selbst nicht so ernst nimmt. Viele kleine Gags mit einer großen Portion Abenteuer und passenden Schauspielern ergeben eine gute Mischung.

Dwayne Johnson macht eigentlich immer Laune. Ich möchte an dieser Stelle nur an den letzten „Baywatch“ mit ihm erinnern. Beide Produktionen weisen von der Konzeption her viele Ähnlichkeiten auf. Die Prämisse lautet: Unterhalte das Publikum. Johnson ist daher genau der Richtige, um die Gruppe durch den Dschungel zu leiten. Kevin Hart ist sowieso einer meiner Lieblinge. Der kleine Mann weiß wie man die Zuschauer bei Laune hält. So soll es sein. Er nimmt sich in seinen Filmen meistens selbst auf die Schippe und passt daher gleichermaßen in die Rolle. Karen Gillan hingegen sorgt für den nötigen Sexappeal. Das meine ich gar nicht sexistisch, denn mit ihrem engen Outfit sorgt sie schon allein dafür. Aber bevor der Aufschrei an dieser Stelle groß ist, sei gesagt, dass genau das Thema in „Jumanji“ ist und selbstverständlich durch den Kakao gezogen wird. Köstlich! Jack Black kann nicht nur als Musiker überzeugen, sondern spielt seine Stärken in überspitzten Komödien aus. Was soll ich groß um den Brei herum reden… Er hat wieder überzeugt.

Diesmal gab es auch einen Bösewicht, was - und da muss ich mich ganz dunkel an die erste Verfilmung erinnern - es im Jahr 1995 nicht gab. Dort war der Gegner eher das Spiel und auch der Grundtenor war eher düster. Im Jahre 2017 versucht man das Publikum anders zu unterhalten. Die Handlung, ich bin ehrlich, ist nicht sonderlich tiefgreifend. Aber das muss sie auch nicht.

Fazit

„Jumanji: Willkommen im Dschungel“ ist toll und macht Spaß! Was will man mehr! Einschalten, abschalten und lachen. Wer mehr als eine Komödie mit Abenteuergeist haben will, sollte hingegen nicht einschalten.