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X-Men Gold

X-Men Gold

Comic - Marvel | Marc Guggenheim, Ardian Syaf, R. B. Silva
Bewertung: ★★★★★

Ach wie schön! Die X-Men sind wieder im Marvel-Film-Universum! Nach der Übernahme von Disney sind die Rechte wieder im Mutterschiff. Dadurch können die Comics sicherlich in den nächsten Jahren wieder eine ähnliche Blüte erfahren, wie in vergangenen Tagen. Als großes Stichwort sind hier die „Fantastic Four“ genannt. Aber eben auch zum Beispiel „Deadpool“ und die „X-Men“. Diese haben sich gerade mit den „Inhumans“ geprügelt, beziehungsweise hatten beide Fraktionen einen kleinen Krieg untereinander geführt. Das Ereignis hat Panini in zwei Sonderbänden abgehandelt und in einem Comic, der über die Todesursache von Cyclops aufgeklärt hat. Ein großes Ding mit wenig Beachtung. So könnte man zumindest meinen. Die Tatsache, dass sich die Inhumans und die Mutanten aus den letzten großen Avenger-Angelegenheiten herausgehalten haben, erwähne ich hier nur am Rande…

Handlung

Medusa, die Königin der Inhumans hat die letzte Terrigenwolken vernichtet, sodass die zwei Mutanten-Arten (ja, ich weiß…) eine gemeinsame Zukunft auf der Erde haben. Die neuen X-Men werden nun von Kitty in die Schlacht geführt. Die Bevölkerung hat allerdings weiterhin große Vorbehalte gegen die X-Men. Der Krieg und eine neue Hasspredigerin führen nicht gerade zu einem guten Image. Es ist also alles wie gehabt, in der Welt von Wolverine, Storm und Kitty.

Bewertung

Die Handlung ist gut bis okay. Es geht steil bergauf, wenn es um die Hintergründe des Teams geht. Was macht Kitty und wie präsentiert sie ihre Gruppe? Auf den Führungsstil kommt es eindeutig an. Sie muss gegen eine teilweise hasserfüllte Öffentlichkeit antreten. Sie muss die Wogen glätten und die Macht ins Gleichgewicht bringen. Dieser Teil ist der interessante, eben das, was neben dem Superkampf zwischen Gut und Böse passiert.

Darüber hinaus gibt es normale Kost. Es wird ordentlich draufgehauen und es knallt. Aktion pur! Die Mutanten-Truppe besucht viele Einsatzorte und muss einige Konflikte überstehen. Nicht schlecht, aber zu dem ganz großen Event hat es dann doch nicht gereicht. Selbst die Rauchschwaden über New York City sollen nicht darüber hinwegtäuschen. Ich möchte nun gar nicht darauf eingehen, dass das Marvel-Universum in dieser Hinsicht einige Logiklücken hat, aber selbst wenn man diese ausblenden, haben die Ereignisse nicht die nötige Wucht gehabt.

Die Darstellung von Kitty hat mir zudem nicht gefallen, um nicht zu sagen, dass sie auch schon mal besser ausgesehen hat. Klar, die kleine niedliche Mutantin, die mit Peter Quill angebandelt hatte, ist sie nicht mehr. Sie ist nun die starke Anführerin und die Kurzhaarfrisur passt. Aber das Gesamtbild war mir zu markant, sodass sie quasi neu erfunden wird. Darüber hinaus sind die restlichen Panels reiner Durchschnitt. Einige Szenen hatten zudem deutliche Aussetzer und machten mich sogar leicht wütend.

Fazit

„X-Men Gold“ fängt gut an, wenn es um die Story der Mutanten geht. Nimmt sich die Handlung einen Bösewicht vor, weicht das Gesamtbild auf, denn dann wird uns normale Superheldkost serviert, die nicht schlecht ist, aber eben auch nicht gut. Optisch konnten ebenfalls keine Ausrufezeichen gesetzt werden.

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