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Power Man und Iron Fist 1

Power Man und Iron Fist 1 - Vier Fäuste für Manhattan

Marvel | von David Walker und Sanford Green
Bewertung: ★★★★

Die Heroes for Hire sind zurück. Zumindest wird das auf der Straße erzählt. Aber stimmt es wirklich? Und warum gerade jetzt? Was sagt Jessica dazu? Ist es überhaupt gut oder nur ein Abklatsch alter Tage?!?

Handlung

Danny will eine alte Freundin, die aus dem Knast freikommt, abholen und holt sich Luke zur Unterstützung. Die alte Freundin möchte gern eine Halskette zurück, die sich im Besitz vom Gangsterboss Tombstone befindet. So beginnt die Wiedervereinigung der beiden Helden Luke Cage und Iron Fist. Es folgt etwas Street Magic, ängstliche Gangster, haufenweise coole Sprüche und eine chaotische Live Radio Sendung.

Bewertung

Die Geschichte macht Spaß! Aber es dauert etwas, bevor sie zündet. Power Man und Luke Cage sind von Anfang an cool und wollen eigentlich nur ihre Ruhe haben. Danny Rand plappert am Anfang zu viel für meinen Geschmack.

Die Interaktion der beiden Charaktere führt dann aber zu so witzigen Dialogen und komischen Situationen, daß die Story einen spätestens beim Besuch bei Tombstone gefangen hat. Wie die guten "Bud Spencer und Terence Hill"-Streifen Sonntag nachmittags. Einer haut Sprüche raus, einer will seine Ruhe haben und Fäuste gibt es für alle, die Stress machen.

Der Titel des Comics ist somit richtig gut gewählt. Die Bösen sind vernachlässigbar. Sie dienen vornehmlich als Vehikel, um die Heroes for Hire wieder zu vereinigen. Sehr spaßig ist der Dr. Strange Cameo, auch wenn es kaum Einfluss auf die Story an sich hat. Jessica Jones, Luke's Frau, tritt ebenfalls auf und unterstützt den humoristischen Grundton der Serie.

Ebenso ein Brüller ist #5 mit der Radiosendung. Eine kurze Episode unserer Helden wird von verschiedenen Zeugen erzählt. Super herausgearbeitet und zum Wegwerfen komisch.

Kommen wir jetzt zu dem, was mich wirklich gestört hat: Das Artwork war nicht meins. Gesichter und Figuren an sich gehen noch, auch wenn ich mich erst dran gewöhnen musste. Danny hat im ersten Panel, wo man ihn sieht, z. B. eine rote Nase, als wenn er gesoffen hat. Die Actionszenen dagegen fand ich sehr unsauber und teilweise ist es schwierig zu erkennen, wer gerade wen verkloppt. Bei #5 sieht alles dann besser und annehmbar aus.

Bonusmaterial in der Ausgabe beschränkt sich auf die Original-Cover vor jedem Heft, zwei Seiten mit Variant Cover und eine Seite mit Infos über den Writer und das Artworkteam.

Fazit

Durchweg spaßige Unterhaltung das Ganze. Es erinnert wirklich sehr an alte Bud Spencer und Terence Hill-Filme. Das ist definitiv nicht jedermanns Sache, aber als Comedy-Action-Snack für zwischendurch ist "Vier Fäuste für Manhattan" sehr gut geeignet. Schade, dass meiner Meinung nach das Artwork nicht besonders gut ist, da wäre mehr drin gewesen.

Autor: Pysno

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