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Granblue Fantasy 2

Granblue Fantasy 2

Comic - Fantasy |Autor: Makoto Fugetsu, Zeichner: cocho
Bewertung: ★★★★

Der auf dem Onlinegame Granblue Fantasy basierende Manga hatte nach meinem Dafürhalten einen ausbaufähigen Start hingelegt. Die Handlung war sehr actionbetont und die Charakterisierung der Figuren geriet etwas in den Hintergrund. Vom zweiten Band erhoffte ich mir diesbezüglich etwas mehr und wurde sogar etwas überrascht.

Handlung

Auf dem Archipel Port Breeze sucht die Gruppe um Gran den Steuermann Rackam auf. Wollen sie ihre Reise fortsetzen benötigen sie die Dienste eiens solchen. Doch Rackam hat mit seiner eigenen Vergangenheit zu kämpfen und zeigt sich wenig interessiert daran die Gruppe zu begleiten.

Da tauchen Truppen des Imperiums auf und manipulieren Tiamat, die Schutzgöttin von Port Breeze, Göttin der Winde. Diese entfacht einen Sturm, der das Archipel zu zerstören droht. Wollen die Bewohner Tiamat besänftigen müssen sie sich ihr im Luftkampf stellen. Und so kommt eine ganz spezielle Gemeinschaft zusammen, die sich dieser mörderischen Aufgabe stellt...

Bewertung

Mit diesem zweiten Band schließt Autor Makoto Fugetsu die Einführung in die Welt von Granblue Fantasy ab. Die Abenteurergruppe hat sich gefunden, verfügt über ein Transportmittel, das eine angemessene Fortbewegung ermöglicht und der erste Auftrag steht ebenfalls in den Büchern.

Auf dem Weg dorthin galt es einen harten Kampf auszufechten. Bei dessen Darstellung wurden dem unbedarften Leser diverse Begrifflichkeiten des Spiels regelrecht um die Ohren gehauen. Dessen Kennern dürften mit Begriffen wie "Piercing Punishment", "Blades of Frost", "Drive Slash", "Skyfall" oder "Cyclonic Destruction" sicher mehr anzufangen wissen als ich. Mein Eindruck war, dass die frisch zusammengewürfelte Truppe über Eigenschaften verfügt, die schon sehr ordentlich sind. Mich sollte es wundern wenn Einstiegscharakteren im Spiel vergleichbare Fähigkeiten zur Verfügung stünden.

In Sachen Charakterisierung gab es einen Fortschritt gegenüber dem ersten band. Für mich etwas überraschend betraf dieser aber weniger die beiden Hauptpersonen Gran und Lyria sondern den Steuermann Rackam. In Rückblenden wird erzählt wie dieser zu seinem Beruf kam und welches Ereignis dazu führte, dass er keinerlei Wunsch verspürte dieser Profession weiter nachzugehen. Am Ende ist es die seine Heimat bedrohende Katastrophe, die ihn zum Umdenken bringt. Stereotyp aber für mich nachvollziehbar.

Damit hat sich Granblue Fantasy tatsächlich wie erhofft steigern können und ich bin schon ganz gespannt zu sehen, wie es sich jetzt, wo es so richtig losgehen soll, weiter entwickeln wird.

Für das Rezensionsexemplar geht ein Dankeschön an altraverse.

Fazit

Nach einem ausbaufähigen Beginn hat Granblue Fantasy bereits mit der zweiten Ausgabe einen für mich spürbaren qualitativen Sprung gemacht. Fantasyfans, die keine Berührungsängste mit Spielelementen innerhalb eines Mangas haben, kann ich die Serie nunmehr empfehlen.