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Teen Titans Megaband 1: Damian Waynes junge Giganten

Teen Titans Megaband 1: Damian Waynes junge Giganten

Comic - DC |Autor: Benjamin Percy; Zeichner: Jonboy Meyers, Khoi Pham u.v.a.
Bewertung: ★★★★

Sie sind das beste Superhelden-Team der Welt – neben der Justice League. Ach was, sogar noch besser als die Justice League, wenn man Damian alias Robin glauben mag. Er hat mit der Wiedergeburt des DC Universums eine neue Mannschaft um sich gebildet: Die Teen Titans. Deren Abenteuer wurden im Megaband „Damian Waynes junge Giganten“ zusammengefasst und von Panini herausgebracht.

Handlung

Eine richtig zusammenhängende Geschichte hat der Megaband nicht so recht, sondern erzählt die Geschichte der Teen Titans, die sie zwischen ihren eigenen Abenteuern erleben. Ganz am Anfang steht – wie hätte es auch anders sein können – ihre Entstehung. Das Leben der fünf Mitglieder schwebt in Gefahr, denn die Faust des Dämons ist hinter ihnen her. Doch davon wissen Kid Flash, Beast Boy, Starfire und Raven nichts. Nur Robin kennt die Gefahr und versucht, die Nachwuchs-Superhelden zu retten. Seine Idee: Ein Team schaffen, denn alleine würden sie sterben, gemeinsam aber sind sie stärker! Die Faust des Dämons ist nicht der einzige Gegner, den die Teen Titans im Megaband besiegen müssen, auch gegen Black Manta müssen sie kämpfen und den entführten Aqualad befreien!

Bewertung

Wie gesagt, eine wirklich zusammenhängende Handlung gibt es im Teen Titans Megaband „Damian Waynes junge Giganten“ nicht. Das ist zwar während der Lektüre der einzelnen Hefte, die im Megaband zusammengefasst sind, nicht schlimm, da sie jeweils eine in sich geschlossene Geschichte erzählen. Aber zwischen ihnen umso mehr. Es gibt zwar immer wieder kleine Anmerkungen vom Übersetzer, der auf die verschiedenen Geschichten verweist, die dazwischen passiert sind – beispielsweise ist Kid Flash auf einmal aus dem Team geworfen worden, warum und wie es dazu gekommen ist, erfährt man nur zwischen den Zeilen und durch die Anmerkung, man könne diese Story im Deathstroke-Comic Nr. 5 nachlesen. Klar ist das in dieser riesigen Comicwelt namens DC Universe, wo die Figuren überall aufkreuzen können, kaum anders machbar. Aber ich hätte mir ein bisschen mehr Zusammenhang gewünscht.
Aber wenn man das ausblendet – und das passiert ziemlich schnell beim Lesen – ist der Megaband um die Teen Titans sehr gut gelungen, denn alle Geschichten sind sehr gut erzählt. Man hat am Anfang ein bisschen das Gefühl, wegen der Sprünge nicht zu verstehen, was passiert. Aber das geht schnell vorbei und man liest sich ein. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass die einzelnen Geschichten die verschiedenen Charaktere sehr gut beleuchten, denn jede hat einen klaren Fokus auf eins der Teammitglieder (nur Raven bekommt keine eigene Geschichte, aber das habe ich nicht als problematisch empfunden). Dadurch lernt man die Teen Titans sehr gut kennen und kann ihre Motivationen und ihr Handeln besser verstehen.
Dadurch, dass der Megaband verschiedene Hefte der Teen Titans enthält, gibt es eine große Vielfalt an Menschen, die diese produziert haben. Das fällt aber sehr wenig auf, denn die Stile der einzelnen Zeichner sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Man muss sich nicht erst auf einen anderen Zeichenstil einlassen, denn die Übergänge sind sehr fließend. Das hilft dabei, sich ganz auf die Story zu konzentrieren und den Comic zumindest dahingehend als Einheit zu genießen.

Fazit

Die Teen Titans waren mir bis jetzt fremd, ich hatte sie nur als einzelne Figuren hier und da in anderen Comics gesehen. Deswegen fand ich es sehr gut, dass der Megaband mit der Entstehung der Superheldentruppe anfängt und, dass jede Geschichte den Fokus auf eins der Teammitglieder setzt. Nur, dass man sich die Geschehnisse zwischen den einzelnen Heften zusammenreimen muss, fand ich etwas störend. Trotzdem finde ich „Teen Titans Megaband 1: Damian Waynes junge Giganten“ gut, auch für Teen-Titans-Neulinge wie mich.