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Superman Sonderband 1 – Der Sohn von Supermans

Superman Sonderband 1 – Der Sohn von Supermans

DC | von Peter J. Tomasi, Patrick Gleason, Jorge Jimenez und Doug Mahnke
Bewertung: ★★★★★

Wo Dan Jurgens zuletzt bei Superman: Lois und Clark aufgehört hatte, setzen nun Peter J. Tomasi und Patrick Gleason an um eine teils emotionale, teils actiongeladene und immer aber unterhaltsame Geschichte zu erzählen. Superman ist Tod? - Quatsch! Er lebt wie schon lang nicht mehr.

Handlung

Die ehemaligen Kents heißen anscheinend nun auch nicht mehr „White“, sondern „Smith“ und fristen ein zufriedenes Dasein auf einer netten Farm 500 Kilometer nördlich von Metropolis. Der kleine Jonathan hat sich inzwischen ganz gut damit abgefunden, dass sein Vater niemand anderes als Superman persönlich ist und eine enorme Verantwortung trägt. Bei einer Art von traurigem Unfall entdeckt er völlig unerwartet, dass auch er den Hitzeblick beherrscht, ihn aber noch lang nicht gezielt einsetzen kann. Die gleichaltrige Nachbarstochter Kathy bezeugt das Geschehen, hält aber zunächst dicht. Nach einem ersten gemeinsamen Training von Vater und Sohn verliert Clark etwas Blut, welches vom sogenannten „Eradicator“ assimiliert wird und zu dessen Reaktivierung führt. Dieser Eradicator gehört zu einer ehemaligen Robo-Spezialeinheit, die von General Zod persönlich damit beauftragt wurde, kryptonische Verbrecher zu jagen. Seit dem Untergang von Supermans Heimatplaneten jedoch ist diese ohne Aufgabe und suchte das All nach Überlebenden ab. Durch die DNS von Clark erhält der letzte dieser Roboter nahezu identische Kräfte. In der Festung der Einsamkeit kommt es daraufhin zu einer heftigen Auseinandersetzung der beiden Supermänner, wobei recht schnell die klaren Fronten zwischen Freund und Feind verschwimmen. Nunja, ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber am Ende des Comics gibt es eine Bat-Höhle weniger und es wird eindeutig klargestellt, dass Superman wieder da ist und es einen neuen Superboy gibt.

Bewertung

Ach wie schön! Ganz wie ich von dem Autorenteam erwartet hatte, wird dem Leser hier eine tolle Geschichte von und mit der Familie Supermans erzählt. Sei es Clarks Doppelrolle als Vater und Ausbilder oder Lois‘ Entscheidung für ihren Sohn selbst den größten Gefahren ins Auge zu blicken. In der Summe bleibt das aber ein Actionabenteuer mit viel Geprügel, wie es sich auch gehört. Spannend finde ich die aufgeworfenen Fragen. Leidet Jonathan nun darunter, dass er ein Hybrid aus Mensch und Kryptonier ist? Stoßen diese sich beide Seiten ab? Ging es dem letzten Superboy nicht auch schon so? Muss er nun sterben? Oder was ist mit Clarks Hand am Grab des alten Superman? Warum leuchtet der Boden blau? Lebt der alte Superman vielleicht doch noch? Gibt es eine Verzerrung in Zeit und Raum? Das Artwork stammt zur Hälfte von Gleason persönlich und zeigt sich in gewohnt phantastischem Gewand. Die andere Hälfte wird von Jorge Jimenez und Doug Mahnke beigetragen, deren Talent man ebenfalls nicht absprechen kann.

Fazit

Eine tolle Gelegenheit zum Wiedereinstieg bei Superman! Wer mal wieder einen Blick riskieren möchte, kann das hier gern tun. Fans wissen Bescheid, wenn ich sie Schlagwörter lesen wie „Hellbat-Rüstung“ oder „Eradicator“. Ich freue mich tierisch auf den Nachfolgeband.

Autor: Andi

images/Cover-SUPERMANSONDERBAND1.jpg Unsere Rezension zum phantastischen neuen ersten Superman Sonderband

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