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A Train Called Love 2 (von 2)

A Train Called Love 2 (von 2)

Komödie | von Garth Ennis und Mark Dos Santos
Bewertung: ★★★★

Der Wahnsinn hat ein Ende! Mit dem zweiten Sammelband der Miniserie „A Train Called Love“ veröffentlicht Panini Comics den finalen Teil von Garth Ennis‘ skurril-romantischer Achterbahnfahrt. Auch wenn die erste Ausgabe etwas absurder war, bleibt sich Ennis vollkommen treu und findet einen versöhnlichen Abschluss für sein Werk.

Handlung

Nun gut, wo fängt man da am besten an die Handlung zusammenzufassen? Am eigentlichen Setup hat sich nicht viel geändert. Die gesamte Geschichte läuft darauf hinaus, dass Marv und seine Jungs den Deal mit Mister Monsta abschließen wollen. Auf dem Weg dorthin passiert so einiges. Sex mit Minderjährigen, ein Blutbad und eine Art homosexueller Human Centipede sind da nur die Spitze des Eisbergs.

Relativ viel Aufmerksamkeit bekommt diesmal der Faschist Gustav, den wir auch schon aus dem letzten Band kennen. Er ist eigentlich ein schießwütiger Irrer, ohne klares politisches Verständnis und auf jeden Fall von einer anderen Welt.

Dann wäre da noch Dave, der schon im ersten Trade mit seiner sexuellen Identität zu kämpfen hat und letztlich völlig verzweifelt und handgreiflich wird.

Valerie und Myles ballern gleich im doppelten Sinne durch ihr Leben und bekommen es letztlich auch noch mit Mister Monsta zu tun.

Ach und Marcy wäre da auch noch! Sie ist eine von mehreren Protagonisten, die letztlich dann doch noch ihr Glück finden.

Gibt es ein Happyend? Wer stirbt? Und wie? Wer kommt mit wem zusammen? Wie viele Liter Blut werden fließen?

Bewertung

Ja, die Reihe macht Spaß. Und genau das soll solch ein Comic doch auch machen, oder? Garth Ennis erzählt eine unterhaltsame Geschichte, die mit Witz, Sex und Splatter gespickt ist. Insgesamt lässt sie mit der Zeit leider etwas nach, denn bis auf Mister Monstas Sexleben fehlt es dieser Ausgabe an echten Kalauern. Diese waren im ersten Paperback deutlich häufiger vertreten.

Leider habe ich hier wieder das Gefühl, als hätten es auch zwei US-Hefte weniger sein können. Ja, die Charaktere bekommen weiterhin genug Tiefe und handeln glaubhaft, die Story selbst ist aber recht vorhersehbar ausgefallen.

Das Artwork von Mark Dos Santos passt weiterhin wie die Faust aufs Auge. Der leicht cartoonige Stil transportiert sowohl die sexy Szenen als auch die „Schießorgien“ perfekt und verdeutlicht die Möglichkeiten des Mediums.

Fazit

Die Geschichte von „A Train Called Love“ macht Spaß, würde ausnahmsweise aber eher schlecht als Film funktionieren. Dafür ist sie zu sehr „over the top“. Wer beispielsweise „The Boys“ mochte, der kann auch hier mal einen Blick riskieren. Der Vorgängerband bot etwas mehr „Schocker“ und WTF-Momente, weshalb ich diesmal einen Stern abziehen musste.

Autor: Andi

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