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Die Bucht, die im Mondlicht versank

Die Bucht, die im Mondlicht versank

Thriller | von: Lucy Clarke
Bewertung: ★★★★★

Lucy Clarke veröffentlicht ihr viertes Buch und ich konnte es kaum erwarten. Das lag daran, dass ich die Romane „Der Sommer, in dem es zu schneien begann“, „Die Landkarte der Liebe“ und „Das Haus, das in den Wellen verschwand“ verschlungen habe. Letztgenanntes habe ich im Übrigen mit fünf von fünf Sternen bewertet. Was bei allen Werken von ihr auffällt, ist, dass sie allesamt sehr schön gestaltet sind. „Die Bucht, die im Mondlicht versank“ ist daher passend mit blauen Seesternen veröffentlicht.

Handlung

An diesem Tag ist eigentlich alles wie immer: Jacob geht zu einer Strandparty, um sich zu amüsieren. Doch als er am nächsten Morgen nicht wieder kommt, wird schnell klar, dass er verschwunden ist. Das Kuriose daran ist, dass vor genau sieben Jahren Marley ertrunken ist. Jetzt wird es aber noch kurioser: Marley ist der Sohn von Isla und Jacob der Sohn von Sarah. Isla und Sarah verbindet seit Jahren eine enge Freundschaft. Marley konnte bis heute nicht geborgen werden und daher sucht Sarah nun um so verzweifelter nach ihrem Jungen.

Ihre Ermittlungen lassen sie auf viele Ungereimtheiten stoßen und werfen eine Menge Fragen auf. Warum sind zum Beispiel Jacobs Sachen in Islas Haus und wo war ihr Mann Nick in dieser Nacht. Stück für Stück setzt sich ein großes Puzzle zusammen. Wird sie den Mut haben, ihre Augen vor der Wahrheit zu öffnen?

Bewertung

Es wird anders als Du denkst! Versprochen! Die Handlung führt uns zunächst in eine Richtung, die uns vollkommen emotional auf eine Seite zieht. Wir leiden mit und können uns perfekt in eine verzweifelte Mutter hineinversetzen. Doch dann folgt der Hammer. Der Twist hat es in sich und krempelt die ganze Geschichte noch einmal um. Noch Tage nachdem ich das Buch durchgelesen habe, denke ich über das Ende nach, wie heftig und krass es ist. Lucy Clarke übertrifft sich selbst und einfach nur zu schreiben, dass sie es „drauf“ hat, würde ihr nicht gerecht werden.

Die Rückblenden servieren nicht nur neue Hintergrundinformationen, sondern heizen den spannenden Plot noch einmal zusätzlich an. Wie in der Handlungsbeschreibung vom Verlag versprochen, setzt sich dadurch das Puzzle Stück für Stück zusammen, sodass der große Knall zum Ende besonders laut und im Grunde überall zu hören ist. Fantastico! Weiterhin wird die Story aus zwei Perspektiven erzählt und das ist ein weiterer wichtiger Baustein dafür, dass der Leser einen übergreifenden Blick über die Geschehnisse bekommt.

In dem Genre gab es schon sehr viel. Einige Autoren haben immer für „frischen Wind“ gesorgt, doch Lucy Clarke setzt mit „Die Bucht, die im Mondlicht versank“ einen neuen Maßstab. Die Handlung entwickelt sich nämlich nicht nur nach dem großen Twist in eine vollkommen andere Richtung, sondern beinhaltet viele Kleinigkeiten, die wiederum alle anders sind, als sie im ersten Moment auf uns wirken. Die Wahrheit bekommt mehrere Gesichter, bis der Vorhang fällt und alles in allem deutlich und klar wird.

Fazit

„Die Bucht, die im Mondlicht versank“ verdient sich das Attribut „Meisterwerk“, denn es entführt den Leser nicht nur auf eine spannende Geschichte, sondern setzt in seiner Konzeption neue Maßstäbe, die uns noch Tage nach dem Lesen fassungslos und vollkommen aufgerührt zurück lassen. Unbedingt kaufen und verschlingen!

Autor: Eskimo

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