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The One

The One

Liebe | von: Maria Realf
Bewertung: ★★★★

Die Autorin Maria Realf schreibt mit „The One“ ihr Erstlingswerk. Das sie dies so gefühlvoll macht, ist kein Wunder, denn durch ihre berufliche Erfahrung weiß sie genau, was wir Frauen lesen wollen. In ihrer Karriere schrieb sie nämlich unter anderem für die „Cosmopolitan“ oder „Fabulous“. Darüber hinaus drückte sie in der Romanschule der Agentur Curtis Brown die Schulbank. An dieser Stelle lässt sich also mit absoluter Sicherheit sagen, dass sie ihr Handwerk versteht. Dies spürt der Leser und kann sich so von einer emotional ergreifenden Geschichte mitreißen lassen.

Handlung

Lizzie möchte ihren Verlobten Josh heiraten. Das ihr zukünftiger Gatte ein attraktiver Sportlehrer ist, entgeht niemanden. Doch was Josh nicht ahnt, ist, dass er nicht die erste große Liebe von Lizzie ist. Alex war nämlich ihr ein und alles, doch er hat ihr das Leben nicht einfach gemacht. Lizzie kam nach dem Ende nur dank ihrer besten Freundin Megan wieder auf die Beine und überwand das große Loch, in dem sie saß. Die ganze Geschichte ist aber schon lange Vergangenheit. Genauer gesagt liegen zwischen den beiden Beziehungen 10 Jahre. Doch nun, drei Monate vor dem großen Tag, tritt Alex wieder in ihr Leben. Er möchte ihr etwas wichtiges sagen, doch Lizzie will davon nichts wissen. Alex lässt aber nicht locker, denn diese Nachricht will er unbedingt überbringen…

Bewertung

Ein gutes Stilmittel ist es aus zwei Perspektiven zu schreiben. Das hat den Grund, dass sich der Leser in alle Charaktere hineinversetzen kann. Die Wahrheit ist eben nicht nur gradlinig, sie ist ein großes Ganzes und erst wenn das Puzzle komplett zusammengesetzt ist, kann man die verschiedenen Sichtweisen verstehen. Maria Realf nimmt sich in „The One“ dieser Technik an und bekommt das gewünschte Ergebnis. Was sich in meinen Worten so banal anhört, ist in Wirklichkeit ein schweres Unterfangen und beim Gelingen um so höher abzuschätzen. Realf absolviert diese Zwischenprüfung mit Bravour.

Darüber hinaus schafft sie es die beiden Sichtweisen mit Emotionen zu füllen. Nichts wäre schließlich langweiliger, als zwei gefühllose Menschen, die einfach ihre Story erzählen. Der Deftigkeit des Twists ist es zudem zu verdanken, dass sich „The One“ von anderen Romanzen unterscheidet. Ja, das Rad erfindet sie auch nicht neu und in letzter Zeit muss es ja immer ein „Nikolas-Sparks-Schicksal“ sein. Trotzdem nimmt die Szene den Leser mit und berührt ihn, insbesondere weil sie sich ein reales Schreckenszenario zu eigen macht.

Lizzie ist über beide Ohren verliebt und bereitet sich auf ihre Hochzeit vor. Sie plant und plant, eben so, wie es jede Frau vor ihrem großen Tag macht. Schließlich will man nur einmal heiraten und alles muss perfekt sein. Hier kommt die ganze Erfahrung von Realf zum Vorschein, denn schließlich hat sie auch für die Zeitschrift „Your Wedding“ gearbeitet. Der Leser kann sich so ein gutes Bild von der Hauptprotagonistin machen. Nachdem sie von Alex erfährt, was für eine geheimnisvolle Nachricht er hat (keine Angst, ich spoiler nicht), ändert sich alles für sie.

Beim Lesen werdet Ihr an Punkte kommen, in denen Ihr meint, ihr wüßtet, wie die Geschichte aus geht. Aber nein! Es wird anders ausgehen. Wir werden nämlich nicht nur einmal auf die falsche Spur von Maria Realf geführt.

Fazit

Der Debütroman „The One“ von Maria Realf ist eine leichte Sommerlektüre mit ganz viel Gefühl. An dieser Stelle gebe ich Euch eine Leseempfehlung mit auf den Weg.

Autor: Eskimo

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