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Im Schatten das Licht

Im Schatten das Licht

Liebe | von Jojo Moyes
Bewertung: ★★★★★

Jojo Moyes erlangte mit dem Roman „Ein ganzes halbes Jahr“, spätestens nach der Verfilmung, Weltruhm. Nun steht mit „Im Schatten das Licht“ ihr nächstes Buch in den Verkaufsregalen. Nach einem solch großen Erfolg ist es für den Autor immer schwer, die hohen Erwartungen zu erfüllen. Ich habe bis jetzt alle ihre Werke gelesen und kann mit absoluter Überzeugung sagen, dass sie mir alle gefallen haben. Auch „Im Schatten das Licht“ gebe ich, wie ihr erkennen könnt, wieder die Bestnote fünf von fünf Sternen.

Handlung

Sarah ist 14 Jahre alt und hat nicht nur ihre Oma verloren, sondern ebenfalls ihre Mutter. Nun kümmert sich ihr Großvater um sie. Beide verbindet die Leidenschaft zur Reiterei und daher ist es auch kein Wunder, dass sie stundenlang den Sport ausüben. Als ihr Opa jedoch einen Schlaganfall erleidet, ist Sarah plötzlich auf sich allein gestellt.

Abseits davon lebt Natasha mit ihrem Mann in einer unglücklichen Ehe. Beide verbindet nicht mehr viel. Natasha ist Anwältin und kümmert sich beruflich um die Nachlassangelegenheiten von Kindern.

Nachdem Natasha sich um den „Fall“ Sarah kümmert, nimmt sie sie schlussendlich bei ihr auf. Doch das Zusammenleben entwickelt sich schwieriger als vorher erwartet. Als plötzlich Sarah verschwindet, beginnt eine turbulente Suche…

Bewertung

„Im Schatten das Licht“ beinhaltet nicht nur eine Geschichte, sondern gleich zwei. Die Autorin Jojo Moyes versteht es sehr gut, diese beiden gekonnt ineinander zu verschmelzen. Ihr Schreibstil weckt wieder die großen Gefühle. Fans kennen das bereits und Neulinge werden es lieben. Die tolle Charakterzeichnung lässt den Leser sich perfekt in die Protagonisten hineinversetzen.

Es ist gerade gut, dass hier unterschiedliche Typen aufeinander prallen. Da wäre in erster Linie Natasha zu nennen, die sich Hals über Kopf in ihre Arbeit stürzt. Sie will damit ihren großen Frust überspielen. Ihre Beziehung scheint am Ende zu sein. Sie lässt sich das aber nicht anmerken, denn sie möchte nicht, dass man ihr ihre Gefühle ansieht. Doch damit löst sie nur aus, dass sich Mac, also ihr Ehemann, noch weiter isoliert fühlt. Mit ihrer kalten Art kapselt sie sich immer mehr ab. Ein klassisches Beispiel dafür, dass man in einer Ehe miteinander reden soll und sich nicht in sich selbst vertiefen sollte.

Sarah ist so etwas wie der Neuanfang. Sie löst in Natasha und Mac etwas aus. Die aufkeimenden Elterngefühle, gemeinsam Verantwortung zu tragen, lassen das Eis allmählich brechen. Ob die beiden schlussendlich wieder zueinander finden werden, lasse ich an dieser Stelle ganz bewusst offen.

Die zweite Geschichte um Sarah erzählt von den Nackenschlägen des Lebens, aber auch von der tollen Bindung zwischen ihr und ihrem Großvater. Passenderweise, fast schon klischeehaft, begeistern sich beide für das Reiten. Hier nimmt sich Moyes ein Thema heraus, was bei Mädchen immer gut funktioniert. Was aber in keinem Fall schlimm ist, denn sie schafft es die Geschichte empfindsam auf ihr Publikum zu übertragen.

Die berührende Familiengeschichte, das Schicksal von Sarah und der Kampf um die Liebe ergeben, dank Jojo Moyes, ein hoch emotionalen Roman. Das Ende ist dabei - selbstverständlich - der Gefühlshöhepunkt und die Augen bleiben dabei mit Sicherheit nicht trocken.

Fazit

„Im Schatten das Licht“ ist ein weiteres Buch von Jojo Moyes, dass wieder sehr gefühlvoll geschrieben ist und den Leser berührt.

Autor: Eskimo

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