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Seit du bei mir bist

Seit du bei mir bist

Liebe | von Nicholas Sparks
Bewertung: ★★★★★

Nicholas Sparks feiert mit seinem neusten Roman „Seit du bei mir bist“ eine besondere Premiere, denn er veröffentlicht sein insgesamt zwanzigstes Buch. Glückwunsch an dieser Stelle und sogar ein Dankeschön, für gefühlvolle Werke, die oftmals verfilmt wurden. Die große Frage, die nun im Raum steht, lautet: Ist „Seit du bei mir bist“ wieder ein Volltreffer!? Ich muss dies mit einem „Nein“ beantworten, denn diesmal hatte der Plot zu viele Längen und konnte nicht mit Innovation punkten.

Handlung

Russel ist mit 34 Jahren in der Blüte seines Lebens. Das Schicksal meinte es bis jetzt ziemlich gut mit ihm. Er hat eine wunderschöne Frau, eine süße Tochter, ein großes Haus und dazu einen tollen Job. Doch in kurzer Zeit zerbricht seine heile Welt. In seiner Ehe krieselt es und seine Neuorientierung im Job erweist sich als riesen Flop. Er ist seit dem nicht nur arbeitslos und Single, sondern muss sich nun ganz alleine um seine Tochter kümmern. Er kommt mit der Situation anfangs nicht klar und ist schlicht weg überfordert. Nur langsam, Stück für Stück, kämpft er sich aus seiner persönlichen Kriese. Er bekommt Unterstützung von einer Frau, die er bereits abgeschrieben hatte, doch dann schlägt das Schicksal wieder zu.

Bewertung

Ohoh! Ja, so drastisch muss ich den Bewertungsteil beginnen, gerade weil beim Autor Nicholas Sparks die Fallhöhe - wie in diesem Fall - sehr hoch ist. Er ist der Mann, der die Frauen reihenweise in eine romantische Märchenwelt entführt und uns scharenweise ins Kino lockt. Mit „Seit du bei mir bist“ gelingt ihm dies aber nicht.

Das lag vor allem an den vielen Längen. Er kam einfach nicht auf den Punkt, sodass ich mich sogar dabei erwischt habe, dass ich Seiten überblättert habe. Diese Tatsache führte einfach dazu, dass der ganze Roman langweilig war. Weiterhin kam wieder die Vorschaubarkeit hinzu. Wie in allen seinen Büchern, stirbt auch in „Seit du bei mir bist“ eine wichtige Person. Grundsätzlich nicht verkehrt, aber im Gesamtpaket, wenn der Plot schon keine Funken versprüht, hätte ein unerwarteter Twist sicherlich für einen kleinen „Hallo-Wach-Moment“ gesorgt.

Fans müssen auf der Hut sein, denn sein Schreibstil ist nicht so gefühlvoll wie gewohnt, sondern sehr depressiv. Einzig das Ende entschädigt - ein wenig - fürs Durchhalten und rettet „Seit du bei mir bist“ über die Ziellinie.

Fazit

„„Seit du bei mir bist“ ist langatmig und damit langweilig. Diesmal enttäuscht Nicholas Sparks, was man so nicht von ihm gewohnt ist.

Autor: Eskimo

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