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Nachtblumen

Nachtblumen

Drama | von: Carina Bartsch
Bewertung: ★★★★★

Carina Bartsch präsentiert mit „Nachtblumen“ ihr drittes Buch. Fans werden die Romane „Kirschroter Sommer“ und Türkisgrüner Winter“ verschlungen haben, denn sie waren sehr gut geschrieben. Darum sage ich an dieser Stelle: „Endlich wieder ein Buch von Bartsch!“ Und ich kann es schon verraten, ich wurde nicht enttäuscht und vergebe unsere Bestnote fünf von fünf Sternen. Ich habe „Nachtblumen“ genauso verschlungen, wie die zwei Vorgänger.

Handlung

In manchen Momenten ist das Leben einfach und in anderen wiederum ist es sehr kompliziert. Letzteres gilt für die beiden Außenseiter Collin und Jana, die sich auf der Insel Sylt kennenlernen. Die beiden sind nicht gerade normal, denn Jana schläft am liebsten unter dem Bett und wünscht sich vertraute Menschen um sich herum. Collin ist eine Frostbeule, der gerne einmal friert und möchte mit anderen Leuten nichts zu tun haben. In einem Wohnprojekt leben sie nun zwei Jahre nebeneinander. Eine Wand trennt sie, eine starke Mauer, die kein Durchkommen zulässt. Aber es verbindet sie auch eine Tür, die sich in allen Richtungen öffnen lässt.

Bewertung

Ihr seid auf der Suche nach einer leichten Liebesstory!? Dann macht bitte einen Bogen um „Nachtblumen“, denn das neue Buch von der Autorin Carina Bartsch erzählt keine „Friede Freunde Eierkuchen Geschichte“. Jana ist 19 Jahre alt, ein Waisenkind, ihr Leben war ohne Eltern nicht leicht, sie macht zur Zeit eine Ausbildung auf Sylt und hat schon einige Therapien hinter sich. Collin ist traumatisiert, in sich gekehrt und schüchtern. Damit wären wir auch schon bei der großen Stärke von „Nachtblume“: Die Charaktere. Diese sind nicht nur gut beschrieben, sondern entwickeln sich gleichermaßen. Der Leser kann jede Entwicklung bestens mitverfolgen und dadurch gewinnen Collin und Jana unsere Sympathien.

Die Handlung ist so aufgebaut, dass wir nur häppchenweise erfahren, was passiert ist. Doch dann wird es immer dichter und tiefgründiger. Die Ereignisse und vor allem die Motive werden verdeutlicht. Insbesondere die Leidensgeschichte von Jana trifft einen. Die Gefühle und Emotionen sind sehr treffend beschrieben. Sie laden zum Lachen und Weinen ein. Die Romantik kommt ebenfalls nicht zu kurz. Das Ende von „Nachtblumen“ berührt und man denkt noch eine Weile darüber nach.

Was noch deutlich rüber kommt, ist die Recherchearbeit von Bartsch, denn die Örtlichkeiten kommen sehr bildhaft daher, sodass man sie quasi vor Augen hat. Der flüssige Lesefluss sorgt dafür, dass das Buch ein echter Pageturner ist. Die Geschichte wird diesmal aus der Ich-Perspektive erzählt. Der Leser verfolgt „Nachtblumen“ daher aus Janas Sichtweise und bekommt dadurch eine noch engere Bindung zu ihr.

Fazit

Carina Bartsch meldet sich mit „Nachblumen“ eindrucksvoll zurück. Die Liebesgeschichte hat viel Tiefgang und noch mehr Gefühl. Empfehlenswert!

Autor: Eskimo

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