Action
Register
Transformers: The Last Knight

Transformers: The Last Knight

Filme - Action | mit: Mark Wahlberg, Laura Haddock
Bewertung: ★★★★★

Lange hatte ich überlegt, ob ich mir den neusten Transformers-Film mit dem Untertitel „The Last Knight“ im Kino ansehen sollte. Ich habe mich letztendlich dagegen entschieden, weil ich schon von seinem Vorgänger nicht gerade so begeistert war. Seit dem Mark Wahlberg mit von der Partie ist, hat die Reihe zwar neuen Wind erhalten, dennoch driftet die Story immer mehr vom Ursprung ab, sodass fast jeglicher Bezug zur Saga fehlt. In meinen Augen ein starker Knackpunkt. Geek ist aber Geek und auf Blu-ray musste ich jedoch einen Blick wagen, dieser fällt aber eher verhalten aus.

Handlung

Cade Yeager (Mark Wahlberg) ist auf der Seite der Aliens, die auf der Welt gejagd werden. Es hat sich nämlich eine neue Einheit formiert, die gegen die Transformers in den Krieg zieht. Doch die Welt steht einer großen Bedrohung gegenüber, denn Quintessa greift bald die Erde an. Optimus Prime kann diesmal nicht helfen, denn er wurde von seiner Schöpferin auf die andere Seite gezogen. Blöd für Cade und seine Crew, die zusammen aber unverhofft Hilfe von den Nachfahren von Merlin dem Zauberer erhalten.

Trailer

Bewertung

„Transformers: The last Knight“ kommt sehr schnelllebig daher. Die temporeiche Action wird nur noch vom noch schnelleren Schnitt übertrumpft. Daraus ergibt sich ein großer Vorteil: Die Machosprüche von Mark Wahlberg funktionieren in Verbindung mit der gewaltigen Optik. Dadurch keimt immer wieder eine gute Portion Humor auf, sodass für Unterhaltung gesorgt ist. Auch die anfänglichen Szenen, als sich Ritter der Tafelrunde mit Barbaren auf dem Schlachtfeld duellieren, können zumindest optisch überzeugen. Und ja, ihr habt richtig gelesen, es sind Ritter der Tafelrunde. Was das alles mit Aliens und so zu tun hat? Nun ja, die Menschheitsgeschichte scheint eng verwoben mit denen von den Transformers zu sein. Etwas zu sehr, für meinen Geschmack. Demnächst kämpft Prime noch mit Cpatain Hook in der Karibik um Gold…

Das diesjährige Bond-Girl, beziehungsweise Roboter-Alien-Girl, wird verkörpert durch Laura Haddock. Ulkigerweise hat sie die gleichen Posen zu spielen, wie ihre Vorgängerin Megan Fox. Ich meine nun nicht die weltberühmte ich „rekel mich übers Auto-Szene“, sondern die Gesichtsausdrücke, die fast schon episch inszeniert werden. Aufmerksame Beobachter unter uns werden wissen, was ich meine.

Die Optik kann sich sehen lassen. Fans von Spezialeffekten kommen vollkommen auf ihre Kosten, werden sogar im vollsten Maße verwöhnt werden. So kann man es stehen lassen, denke ich. Aber, obwohl das eine oder andere Alien-Raumschiff etwas größer ist, wird nicht sonderlich viel Neues geboten. Irgendwann ist der Drops eben gelutscht und der Fokus sollte auf der Handlung liegen. Die ist, wie ihr bereits zwischen meinen Zeilen gelesen haben dürftet, nicht sonderlich originell und wirkt auf mich so, als ob des Geldes willen einfach ein Film auf die Beine gestellt werden musste. Der Brutto-Umsatz für „Transformers: The last Knight“ beläuft sich derzeit auf ca. 600 Millionen Dollar. Diese Tatsache könnte einen erneuten Kinostreifen zur Folge haben. Vielleicht dann aber wieder mit mehr Handlung und mehr Rücksicht auf das Gesamtuniversum, welches im ersten Teil begründet wurde.

Fazit

Mit „Transformers: The last Knight“ läuft die komplette Saga zu sehr aus dem Ruder und so verliert die Serie den Kurs. Die Gefahr besteht, dass hier das Gesamtwerk total gegen die Wand gefahren wird, wenn es nicht schon passiert ist. Einzig die flotten Sprüche von Mark Wahlberg und die Optik können den Streifen über Wasser halten.