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Kingsman: The Golden Circle

Kingsman: The Golden Circle

Filme - Actionkomödie | mit: Taron Egerton, Mark Strong, Julianne Moore
Bewertung: ★★★★

Bei dem Streifen „Kingsman: The Golden Circle“ handelt es sich um den Nachfolger der Comic-Verfilmung „Kingsman: The Secret Service“ (2014). Der große Unterschied zum ersten Teil ist, dass die Handlung keine direkte Adaption von Mark Millar ist, lediglich die Charaktere basieren auf dem Original. Seit September 2017 ist bekannt, dass es einen dritten Teil geben wird, der den aktuellen Zyklus schließen wird. Filmproduzent Matthew Voughn schließt aber nicht aus, dass es darüber hinaus noch einige Spin-off-Filme geben wird, wie zum Beispiel über Statesman.

Handlung

Eggsy (Taron Egerton) ist nun ein richtiger Kingsman. Doch dann passiert das Unvorstellbare: Ein Drogenkartell verübt einen blutigen Terroranschlag auf die komplette Geheimorganisation und nur er und Merlin (Mark Strong) überleben dabei. Die Suche nach den Schuldigen führt die beiden Agenten nach Amerika und dort treffen sie auf den Geheimbund Statesman. Es stellt sich heraus, dass beide Teams hervorragend zusammenarbeiten und sich gemeinsam auf die Suche nach dem Schuldigen begeben können.

Trailer

Bewertung

Ist der zweite besser als der erste Teil!? Gute Frage und leicht zu beantworten: Nein, der erste Teil war besser. War der Zweite den schlecht? Nein, er hat mich gut unterhalten! Wer das Kingsman-Universum gut findet, der wird mit „The Golden Circle“ seine Freude haben. In erster Linie sind es die Schauspieler, die sehr namhaft, selbst in den Nebenrollen, daher kommen. Insbesondere Aaron Egertonle („Eddie the Eagle“) sorgt für den bekannten köstlichen aber trockenen Humor. Auf der einen Seite ist er allglatt, dann jedoch wieder sehr einfühlsam, aber er kann auch in Kämpfen ordentlich zuschlagen. Der perfekte Schwiegersohn also. Das er der englischen Prinzessin den Hof macht, liegt bei dem Charme schon fast auf der Hand. Und warum zum Himmel greifen, wenn man die Sterne erreichen kann!?

An Aarons Seite steht kein geringerer als Colin Firth, der als väterliche Figur wieder eingeführt wird. Verzeiht mir bitte an dieser Stelle den kleinen Spoiler , aber auf IMDb.com steht er dick und fett in der Cast-List. Zudem ist sein Charakter zu wichtig, um diesen einfach zu entfernen. Als Bösewicht tritt keine geringere als Julianne Moore an, die man nicht gerade als Superschurkin kennt. Ihre Rolle reiht sich nahtlos in die verrückte Kingsman-Welt ein, denn sie ist sehr enttäuscht darüber, dass sie als erfolgreichste Unternehmerin der Welt kaum Beachtung findet. Weil sie sich wegen ihrer Drogenaktivitäten in den Dschungel zurückziehen muss, baut sie sich dort eine kleine Spielwelt auf, die sie an zuhause erinnert. Besonders toll ist der Auftritt von Elton John, der sich selbst auf die Schippe nimmt.

Ja, lachen - oder zumindest schmunzeln - kann man immer wieder, denn die Handlung lädt ganz offensiv dazu ein. Und eben auch die Ironie auf sämtliche Agentenfilme ist einfach klasse. Ein Mann gegen eine ganze Armee? Überhaupt kein Problem! Weiterhin punktet der Streifen mit einer tollen Optik, besonders die Action in der verschneiten Berglandschaft ist sehr gelungen. Aber auch die deftigen Tötungsszenen können sich sehen lassen.

Fazit

„Kingsman: The Golden Circle“ ist ein guter Film, der nur ein Problem hat: Der erste Teil war besser und daher gibt es wegen dem direkten Vergleich einen Punkt Abzug, sodass am Ende gute vier Geek-Whisper-Sterne übrig bleiben.